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Kalkar-Kehrum
Kehrum hat einen Kinderspielplatz

Kalkar-Kehrum. Nachdem die alten, kaputten Spielgeräte abgebaut waren, lag der Platz im Schatten der St.-Hubertus-Kirche monatelang brach. "Das soll nicht so bleiben!" hörte man immer öfter im Dorf. Unter Federführung des Kehrumer Ortsausschusses wurden die Ideen gebündelt und so entstand ein schlüssiges Konzept für einen neuen Spielplatz im Herzen von Kehrum.

Die notwendige Finanzierung wurde ebenfalls vom Ortsausschuss koordiniert, wobei sich der amtierende Schützenkönig in den Dienst der guten Sachen stellte und während des Schützenfestes 2014 die Anschubfinanzierung organisierte. Das Projekt "Spielplatz" war in Kehrum im letzten Jahr so wichtig, dass es von allen Kehrumer Vereinen tatkräftig unterstützt wurde. Ob Heimatverein, Frauengemeinschaft Kfd, das Martinskomitee, die Fahnenschwenker, die Messdiener oder der Besuchsdienst: alle trugen mit verschiedenen Aktionen zur Finanzierung bei und zeigten, dass man als funktionierende Dorfgemeinschaft trotz leerer öffentlicher Kassen sehr viel erreichen kann. Auch Sachspenden, wie z.B. ein im Appeldorner Kindergarten nicht mehr benötigtes Klettergerüst, wurden beigesteuert. Aufgrund der großzügigen Unterstützung des Stromversorgers, der örtlichen Kreditinstitute und verschiedener ortsansässiger Firmen konnte schließlich die komplette Finanzierung gesichert werden.

Die notwendigen Genehmigungen durch die Kirchengemeinde Heilig Geist und die Stadt Kalkar wurden bald erteilt, so dass im April 2015 mit den Aufbauarbeiten durch den Bauhof der Stadt Kalkar begonnen werden konnte. Die Neugestaltung des Spielplatzes von der ersten Idee bis zur Fertigstellung war nur aufgrund des Engagements Vieler und auch nur gemeinsam möglich. Dafür bedankt sich der Ortsausschuss bei Allen, die dieses Projekt mit Kreativität, Freizeit oder Geldspenden unterstützt haben. Am Sonntag, 28. Juni, findet die Einweihung als Dorffest für Klein und Groß statt, welches um 10.30 Uhr mit einem Kleinkindergottesdienst auf dem Spielplatz beginnt (bei schlechtem Wetter in der Kirche). Danach wird der Platz eingesegnet und damit endlich zum Spielen und Toben freigegeben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Quelle: RP
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