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Kleve
Kein Kompromiss für Nassauerallee in Sicht

Kleve. Hinter "Haus Ida" soll ein kleines Baugebiet mit mehreren Baufeldern entstehen. Damit soll die größere Fläche zwischen Nimweger Straße und Postdeich nachverdichtet werden. Die Fläche ist bis jetzt nicht durch eine Straße erschlossen. Das soll jetzt ein neuer Bebauungsplan möglich machen, der einerseits eine Erschließungsstraße vorsieht, andererseits Baufelder über den Bereich hinter der Gaststätte "Haus Ida" legt. Der Plan wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vorgestellt.

Da habe man aber noch Beratungsbedarf, meldete CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing an. Vor allem, weil man Angst um das Gebäude der Kneipe habe, das man als denkmalwürdig ansehe.

Beratungsbedarf haben die Politiker aller Couleur auch bei der Nassauerallee in Kleve. Hier scheint noch kein Kompromiss in Sicht, wie ein neuer Bebauungsplan für die jahrelang streng eingeschossig vorgeschriebene Bebauung aussehen könnte.

Das Problem: Wegen des abfallenden Geländes sind Gebäude, die zur Nassauerallee nur ein Stockwerk haben, zur Straße Eiserner Mann hin zweigeschossig. "Wir haben ausgiebig beraten, sind aber noch zu keinem Ergebnis gekommen", sagt CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing. Wiltrud Schnütgen (Bündnis 90/Die Grünen) schlug zweistöckige Häuser ohne zweites Vollgeschoss an der Nassauerallee vor. Zusätzlich stand im Raum, dass die Gebäude nur sieben Meter hoch sein dürfen.

Nachverdichtet werden soll auch der Bereich hinter dem Tönnissencenter in der Fortsetzung der Karl-Leisner-Straße. Dort sollen zwei Wohnhäuser entstehen. Das wurde einstimmig beschlossen. Beratungsbedarf gibt es wiederum für das Grundstück am Leitgraben in Kellen. Dort sollen zwei Häuser mit 28 Wohneinheiten gebaut werden.

(mgr)
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