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Kleve
Kellener planen die Emmericher Straße neu

Kleve: Kellener planen die Emmericher Straße neu
Im Festzelt sprachen Geschäftsleute der "Initiative Emmericher Straße" mit Besuchern des Schützenfest über die Studie und die Wünsche der Bürger. FOTO: Hüsch
Kleve. Beim Schützenfest stellten Geschäftsleute im Festzelt eine Studie der Hochschule Rhein-Waal vor.

Sie können nicht mit ihr und sie können nicht ohne sie - die Kellener und "ihre" Emmericher Straße. Die Straße, die mitten durch den Ort führt, ist praktisch die einzige, an der sich noch Geschäfte halten und die somit Leben nach Kellen bringt. Aber die Bundesstraße ist als Zubringer zur Autobahn 3 und zur Klever Innenstadt eben auch Hauptverkehrsachse, und die vielen Autos produzieren Lärm und Abgase.

Studenten der Hochschule Rhein-Waal um ihren Professor Dirk Reiser haben eine Studie mit Konzepten für die Emmericher Straße erstellt, die während des Schützenfests am Sonntag den Kellener Bürgern im Festzelt vorgestellt wurde. Der Hintergrund: Die Emmericher Straße soll durch eine Ortsumgehung (B 220n) entlastet werden. Wann sie gebaut wird, steht derzeit noch nicht fest, doch die Klever Studenten haben schon mal Ideen entwickelt, in welche Richtung sich die Emmericher Straße nach der Errichtung der Ortsumgehung entwickeln könnte. Eingeflossen sind dabei die Wünsche von Kellener Bürgern, die von den Studenten befragt wurden.

"Eine große Mehrheit der befragten Kellener wünscht sich eine Verkehrsberuhigung durch Geschwindigkeitsreduzierungen und Lkw-Fahrverbote", sagt Reiser. Auch zusätzliche Straßenübergänge sind den Befragten ein Anliegen. Viele möchten mehr Einzelhändler wie Bäcker und Metzger auf der Emmericher Straße. Einige sind der Ansicht, dass ein Café fehlt.

Die Kellener Schützen gaben Geschäftsleuten der "Initiative Emmericher Straße" die Gelegenheit, mit den Besuchern des Schützenfests über die Studie zu sprechen und sie ihrerseits zu ihren Wünschen für die Emmericher Straße zu fragen. "Wir waren positiv überrascht von der großen Resonanz, und wir haben viele interessante Gespräche geführt", sagt Elisabeth Hüsch von der Initiative. Die Ergebnisse ihrer Befragung haben die Händler noch nicht ausgewertet. Nachdem dies geschehen ist, wollen sie Politik und Verwaltung damit konfrontieren.

(cat)
 
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