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Kleve
Kfd ist gastfreundlich in der Klosterpforte

Kleve: Kfd ist gastfreundlich in der Klosterpforte
Die kfd-Frauengemeinschaft Kleve hatte die Idee, Gastfreundschaft zu zeigen. Und so wurden alle Besucher zu frisch gebackenen Waffeln, Würstchen und Getränken eingeladen. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Zum 100-jährigen Bestehen der katholischen Frauen gab es ein Begegnungsfest in der Unterstadt.

Zu einem "Tag der Begegnung" an der Klosterpforte lud die kfd des Dekanatsverbandes Kleve am Samstag ein. Anlass war das 100-jährige Bestehen des kfd-Diözesanverbandes Münster, dem der Klever Verband angehört.

"Jedes Dekanat bekam einen Bibelvers. Anhand dieses Verses organisierten die einzelnen Dekanate dann einen Aktionstag", erklärte kfd-Mitglied Anke Mulder, die mit Lioba Jacobs und Sabine Armbruster eine Projektgruppe gegründet hat, die Sorge dafür trägt, dass die kfd-Arbeit vor Ort weitergeführt und weiterentwickelt wird. Das Dekanat Kleve bekam einen Bibelvers von Lukas: "Darum sage ich Euch: Bittet, dann wird Euch gegeben; suchet, dann werdet Ihr finden; klopfet an, dann wird Euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet."

Die kfd-Frauengemeinschaft Kleve hatte die Idee, passend zur Bibelstelle, Gastfreundschaft zu zeigen. Und so wurden alle Besucher zu frisch gebackenen Waffeln, Würstchen und Getränken eingeladen. Rund 20 Helferinnen aus allen Gruppen - von Keeken, Kellen, über Reichswalde bis Materborn - halfen bei der Bewirtung. "Wir fanden, dass die Klosterpforte in der Unterstadt der geeignete Ort für unsere Veranstaltung ist", sagte Mulder. Im oberen Stockwerk sei eine Flüchtlingsfamilie untergebracht worden und auch Obdachlose werden hier beköstigt.

Der Regen zwischendurch konnte den Begegnungen nichts anhaben, denn die Pfadfinder hatten für die Veranstaltung ihr Zelt zur Verfügung gestellt und am Morgen aufgebaut. Die Kinder konnten Türschilder bunt gestalten und ausschneiden, die Erwachsenen kamen ins Gespräch. "Wir wollen auf unsere gemeinsame Arbeit aufmerksam machen", sagte Mulder. Die aktuelle Werbe-Kampagne der kfd wurde ebenfalls vorgestellt: "Häng Dich rein ins Netz, das Frauen trägt".

Zwischendurch wurde ein gemeinsames Lied angestimmt, am Keyboard begleitet von Ursula Goedhart: "Wer klopfet an" beschreibt die Herbergssuche. "Das spiegelt das Thema wider, das Anklopfen und auch das Abgewiesenwerden von Benachteiligten oder Flüchtlingen, wie es in der heutigen Zeit auch passiert", sagte Lioba Jacobs. Für sie bedeute die kfd, gemeinsam mit gleichgesinnten Frauen den Glauben leben und intensive Gespräche 'über Gott und die Welt' zu führen. "Die netten Begegnungen sind wie eine Praline im Alltag. Sie bereichern auch die Seele." Der Begegnungstag sei ein Tag, an dem man mit Frauen aus anderen kfd-Gruppen, aber auch mit 'Leuten von der Straße' ins Gespräch komme.

Auch Kommunionkinder haben sich im Vorfeld mit dem Thema auseinandergesetzt. In der kfd-Ortsgruppe Reichswalde wurde mit den Kindern über die Bedeutung des Bibelverses gesprochen und sie gestalteten Collagen zu der Bibelstelle "Klopfet an, dann wird Euch geöffnet". Diese waren in der Unterstadt-Kirche ausgestellt.

Am 9. Oktober findet ein Fest zum 100-jährigen Bestehen in Münster auf dem Dom-Vorplatz für alle Dekanate statt. Auch einige der Klever kfd-Frauen nehmen daran teil.

(moha)
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