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Niederrhein
Kfz-Gewerbe geht mit Zuversicht ins neue Jahr

Niederrhein. In bewegten Zeiten hat sich das Kraftfahrzeug-Gewerbe gut geschlagen. So lautet das Fazit der Kfz-Innung Niederrhein für das auslaufende Jahr. Das Autojahr 2015 habe Zuwächse bei Neu- und Gebrauchtwagen gebracht, so die Innung. Die Werkstätten seien ordentlich ausgelastet gewesen. Für das Jahr 2016 sei eine stabile Geschäftsentwicklung zu erwarten. Daher geht das Kfz-Gewerbe mit Zuversicht ins neue Jahr.

Viel Aufklärungsbedarf bei den Kunden habe es durch den Skandal um manipulierte Emissionswerte gegeben, so die Kfz-Innung Niederrhein. Im kommenden Jahr hätten zahlreiche Autohäuser und Werkstätten die Rückrufaktion der betroffenen Fahrzeuge zu bewältigen. "Die notwendigen Nachbesserungen werden im Sinne der Kunden zügig und in gewohnter Qualität umgesetzt", sagt Obermeister René Gravendyk.

Gleichzeitig bricht er eine Lanze für die moderne Dieseltechnik. "Ohne den Verbrauchsvorteil des Diesels lässt sich der von der Europäischen Union für das Jahr 2020 verabschiedete CO2-Grenzwert von 95 Gramm pro Kilometer nicht einhalten. Das wissen auch die Kunden, sie hängen nach wie vor am Diesel. Das wird sich nicht schlagartig ändern."

Eine weitere große Herausforderung sei die Bewältigung des Zustroms von Flüchtlingen. "Das Kraftfahrzeuggewerbe hat schon immer Menschen aus anderen Kulturen integriert und ausgebildet", sagt Obermeister René Gravendyk. "Nun sind auch wir in besonderer Weise gefordert. Wichtig ist vor allem, dass die Flüchtlinge sehr schnell die deutsche Sprache erlernen."

Sprache sei die Voraussetzung zum Einstieg in ein zukunftsorientiertes Berufsumfeld, so Gravendyck. Auch beim Kfz-Mechatroniker, der Nummer eins der Ausbildungsberufe im Handwerk, sei die Kommunikation miteinander entscheidend wichtig. Das zeige sich auch in der Kfz-Innung Niederrhein. "Zum neuen Ausbildungsjahr haben mehr 250 junge Menschen ihre technische oder kaufmännische Ausbildung in den hiesigen Autohäusern und Werkstätten begonnen", teilt Obermeister René Gravendyk mit.

Quelle: RP
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