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Kleve
KHS expandiert: Neue Montagehalle eingesegnet

Kleve: KHS expandiert: Neue Montagehalle eingesegnet
In der neuen Halle, in der ersten Reihe von rechts Landrat Wolfgang Spreen, Bürgermeisterin Sonja Northing, Wirtschaftsförderer Joachim Rasch und Michael Rübo, Geschäftsführer der Kisters-Stiftung. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Unternehmen erweitert in Kleve um 2.500 Quadratmeter / Standortwachstum von mehr als 10 Prozent

Ein Neubau als Zeichen für die dauerhafte Expansion des Verpackungsstandortes: Die KHS GmbH feierte Richtfest in Kleve und ließ ihre neue Montagehalle einsegnen. Bei dem Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen freut man sich über zusätzliche Kapazitäten von 2.500 Quadratmetern, denn zuletzt wurde der Montageplatz knapp.

"Die neue Halle beweist eindrucksvoll, wie hoch die Nachfrage nach unseren Produkten aus Kleve ist ", so Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung: "Wir sind in der gesamten KHS Gruppe sehr erfreut über das fortwährende Wachstum am Standort."

Bereits in den vergangenen Jahren wuchs das Geschäft hier durchschnittlich um mehr als zehn Prozent jährlich. Für 2016 zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab.

In der Stadt am Niederrhein produziert KHS Verpackungsanlagen für Lebensmittel- und Getränkehersteller aus aller Welt. Mit der Expansion bündelt der Systemanbieter seine Kapazitäten wieder auf dem eigenen Werksgelände. Bisher verfügte dieses bereits über 13 Stellplätze für Endmontage und Tests der Anlagen, aber die reichten längst nicht mehr aus: "Zu Auslastungsspitzen mussten wir schon immer Montageflächen in der Nachbarschaft anmieten", berichtet Clemens Hannen, Leiter Produktcontrolling Verpackungstechnik bei KHS, "und in den vergangenen zwei Jahren haben wir diese Ausweichflächen sogar dauerhaft beansprucht."

Die externen Flächen bedeuteten eine Menge Mehraufwand: Zum einen barg der Transport der komplexen Maschinenkomponenten zwischen den einzelnen Standorten auch immer große logistische Herausforderungen. Zum anderen bestanden auf der Ausweichfläche improvisierte Montagebedingungen ohne Anbindung an die eigene, optimierte Infrastruktur und betriebliche Einrichtungen. "Die neue Halle spart uns nicht nur viel Zeit, sondern auch Kosten von rund 200.000 Euro pro Jahr", freut sich Hannen.

Mit der neuen Halle stehen dauerhaft sieben zusätzliche Stellplätze zur Verfügung. Damit besitzt der Standort 20 Endmontageplätze. KHS expandiert dabei auf dem eigenen Firmengrundstück. Ein Zukauf war nicht nötig. Ab August soll die Produktion in der neuen Halle am Standort Kleve starten. Im Rahmen des traditionellen Familiennachmittages feierte KHS das Richtfest. Alle Betriebsangehörigen, beteiligte Handwerker und KHS-Pensionäre waren dazu geladen. Den feierlichen Einsegnungsakt vollzog Dekan Michael Rübo, Geschäftsführer der Karl und Maria Kisters Stiftung. Zuvor sprachen Sonja Northing Bürgermeisterin der Stadt Kleve, sowie Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung.

www.khs.com

Quelle: RP
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