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Kleve
Klavierkonzerte im historischen Park

Kleve. Brahms-Walzer, Werke von Schumann, Schubert, Debussy, Wagner, Rossini stehen auf dem Programm. Von Barbara Mühlenhoff

Der Klevische Klaviersommer geht 2016 in das 28. Jahr seines Bestehens. Zu Beginn noch belächelt und mit einer Prognose von zwei oder drei Jahren versehen, hat sich die Open-Air-Konzertreihe als feste Größe im Klever Kulturleben etabliert.

Veranstalter ist wie jeher der Klevische Verein für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Kleve. Gleich zwei Mal treten Piano-Duos auf: das Klavierduo Hubert R. Weber und Markus Krebel zur Eröffnung sowie das niederländische Duo Martijn und Stefan Blaak zum Abschluss der Reihe. Das Mittelfeld bestreiten Tobias Bredohl am zweiten sowie Peter Caelen am dritten Konzertsonntag. Die Pianisten haben - unabhängig voneinander - ein schönes Programm mit vielen Brahms-Walzern und Intermezzi zusammengestellt, dazu wird es Schumann, Schubert, Debussy, Wagner, Rossini und weitere pianistische "Schmankerl" geben. Die Auswahl der Pianisten durch den künstlerischen Leiter Prof. Boguslaw Strobel ist wie immer mit viel Sorgfalt erfolgt, so dass die Zuhörer ein gewohnt klassisch-hochkarätiges Musikerlebnis erwartet. Alwine Strohmenger-Pickmann, Vorsitzende des Klevischen Vereins, betont dazu noch einmal, dass sie die Picknick-Atmosphäre des Klaviersommers fest einführen möchte: es soll auch unbeschwert zugehen, so dass man auf einer Picknickdecke bei Essen und Getränke mit Familie und Hund die Musik genießen darf und soll.

Wie jedes Jahr finden die Nachmittagskonzerte um 17.00 Uhr an den letzten beiden Julisonntagen (24. und 31. Juli) sowie den ersten beiden Sonntagen im August (07. Und 14. August) statt. Ebenfalls fest eingeplant ist das Nocturne-Konzert, bei dem Teilnehmer des Internationalen Musiksommer Campus Cleve für eine Stunde stimmungsvolle Abendmusik sorgen. Das Nocturnekonzert findet nur bei gutem Wetter am ersten Konzertsonntag (24. Juli) um 22.00 Uhr statt; sollte das Wetter (zu) schlecht sein, wird es um jeweils eine Woche verschoben und der neue Termine auf der Webseite bekannt gegeben.

Die Nachmittagskonzerte finden bei jedem Wetter (außer heftigstem Unwetter) statt; wie der organisatorische Leiter Wolfgang Dahms aus der Erfahrung berichtet, kann auch nicht optimales Wetter zu tollen Erlebnissen führen, z.B. wenn alle Besucher gemeinsam um den Flügel in der Konzertmuschel Platz nehmen dürfen (was natürlich nicht jeder Pianist unbedingt befürwortet).

Für den reibungslosen Ablauf und den guten Ton sorgen wieder Klavierbaumeister Georg Neinhuis und Beschallung Hans-Bernd de Graaff. Die Instrumente werden von der Firma KAWAI zur Verfügung gestellt. Programmhefte gibt es kostenlos, ebenso ist der Eintritt dank des großzügigen Sponsorings (u.a. Sparkasse Kleve und Kisters-Stiftung) frei.

Der Spendenschwan des Klevischen Vereins wird wieder an der Bühne platziert und freut sich über Spenden, wenn er "gefüttert" wird.

Umfassende Informationen auch zur Anfahrt und Wetterprognose bietet die neu gestaltete Webseite www.klevischer-klaviersommer.de.

Quelle: RP
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