| 00.00 Uhr

Kleve
Klaviersommer beginnt am kommenden Wochenende

Kleve. Der künstlerische Leiter des Klevischen Klaviersommers, Boguslaw Strobel, hat renommierte Künstler für die Konzerte gewonnen. Von Barbara Mühlenhoff

In diesem Jahr findet der 29. Klevische Klaviersommer statt. Wie gewohnt wird die Konzertmuschel im Forstgarten Kleve an den letzten beiden Juli-Sonntagen und den ersten beiden August-Sonntagen mit einem Kawai-Instrument bestückt: "Wir sind begeisterter Unterstützer des Klevischen Klaviersommers. Es spielen erstklassige Pianisten an unserem Flügel, und da gehört es sich, das beste Instrument zu bieten", sagt Phillipp Potz von der Firma Kawai. So wird ein handgefertigter Shigeru-Kawai-Konzertflügel mit 2,79 Metern Länge und 500 Kilogramm Gewicht zur Verfügung stehen, für dessen Klang vor Ort Klavierbaumeister Georg Neinhuis verantwortlich zeichnet.

Der künstlerische Leiter Boguslaw Strobel hat vier renommierte Künstler für die Nachmittagskonzerte gewonnen: Am ersten Konzertsonntag, 23. Juli, spielt Walter Ratzek, deutscher Kapellmeister und ehemaliger Soldat im Rang eines Oberstleutnants. Er war Leiter des Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Berlin, ist international als Pianist, Gastdirigent und Workshopleiter tätig sowie an mehr als 20 CD-Produktionen beteiligt. Bei gutem Wetter findet am gleichen Sonntag das Nocturne-Konzert statt, bei dem die Teilnehmer des Internationalen Musiksommer Campus Cleve Luca Grianti, Yumeka Nakagawa, Gabriela Bielecka und Clara Strobel spielen. Bei schlechtem Wetter wird dieses Konzert jeweils auf den nächsten Sonntag verschoben.

Das zweite Nachmittagskonzert am 30. Juli gestaltet die koreanische Pianistin Soyeon Kang, die solo sowie kammermusikalisch in ganz Europa, Hong Kong und Korea bekannt ist. Am 6. August tritt Aleksandra Mikulska auf die Bühne der Konzertmuschel, der "Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik" bescheinigt werden.

Das Abschlusskonzert am 13. August bestreitet dann der niederländische Pianist Joop Celis, der nach erstklassiger Ausbildung nicht nur Dozent an der Hogeschool Zuyd Conservatorium in Maastricht und am Lemmens Campus der LUCA School of Arts im belgischen Löwen ist, sondern darüber hinaus regelmäßig Meisterkurse im Ausland, unter anderem in Belgien, Portugal und Asien gibt.

Alwine Strohmenger-Pickmann, Vorsitzende des Klevischen Vereins, betont noch einmal, dass der Klevischer Klaviersommer ein Angebot "für alle ist - ohne Hemmschwelle, auch für all jene, denen klassische Konzerte nicht so geläufig sind." Dazu gehört auch die Möglichkeit zu picknicken, zu kommen und zu gehen, Kinder und Hunde mitzubringen und das Forstgarten-Ambiente zu genießen.

All dies ist immer noch bei freiem Eintritt möglich, obwohl der Klevische Verein als Veranstalter auf Sponsoren und Spenden hofft; so wird auch wieder der "hungrige" Spendenschwan am Rande stehen.

Chopin-Etuden, Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung", Franz Listzs Liebesträume und Gershwin-Preludes versprechen ein kurzweiliges Programm.

Die Nachmittagskonzerte am 23. und 30. Juli sowie am 6. und 13. August finden um 17 Uhr bei jedem Wetter (außer Unwetter) statt, das Nocturne-Konzert bei gutem Wetter um 22 Uhr.

Weitere Informationen im Internet unter www.klevischer-klaviersommer.de

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kleve: Klaviersommer beginnt am kommenden Wochenende


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.