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Kleve
Klaviersommer hat 2500 Besucher

Kleve. Alwine Strohmenger-Pickmann zog Bilanz nach den Sommerkonzerten Von Barbara Mühlenhoff

Der 28. Klevischen Klaviersommer verlief rundum erfreulich: insgesamt gut 2.500 Zuschauer kamen in den Forstgarten, um an vier Konzertsonntagen und einem Konzertabend Klaviermusik aus der Konzertmuschel zu genießen. Das Wetter war durchweg freundlich, so dass kein Konzert abgesagt oder das Nocturne-Konzert verschoben werden musste. Alwine Strohmenger-Pickmann, Vorsitzende des Klevischen Vereins, zog jetzt im Nachinein Bilanz: "Wir freuen uns sehr über die positive Rückmeldung der Besucher - auch in Form von fünf Neuanmeldungen im Klevischen Verein." Sie betont zudem: "Auch nach 28 Jahren hat der Klevische Klaviersommer nichts von seiner Faszination verloren."

2016 sei vor allem die Atmosphäre beim Nocturne-Konzert hervorzuheben: 200 Zuhörer erlebten das nächtliche Klavierprogramm bei bestem Wetter und genossen das Flair des illuminierten Blumenhofs. Auf Nachfragen, wie viele holländische Besucher anwesend seien, hob sich bei jedem Nachmittagskonzert bis zur Hälfte der Hände. Prof. Boguslaw Jan Strobel, künstlerischer Leiter der Reihe, freut sich: "Der Klevische Klaviersommer dient vor allem als deutsch-niederländische Kulturbühne; unsere Konzentration darauf und der Brückenschlag funktionieren wunderbar." Die Pianisten, die dieses Jahr zum ersten Mal der Einladung zum Open-Air-Auftritt in den Forstgarten folgten, nahmen nach eigenen Aussagen viele neue Eindrücke mit: Sei es das Spiegeln der Sonne auf dem blanken Klavierlack oder die Untermalung mit Kinderlachen vom nahegelegenen Spielplatz. Alle würden gerne wiederkommen - ein schönes Lob für das ganze Klaviersommer-Team. Denn Einsatz und Herzblut für den Klaviersommer sind seit Jahren "Motor" und Garant für das Gelingen; nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz des technischen Leiters, Klavierbaumeister Georg Neinhuis, der zum Beispiel an Tagen mit zwei Konzertflügeln auf der Bühne locker 900 Kilogramm in die Konzertmuschel manövriert. Schöne Honorierung ist da auch, dass das Klever Wappentier, der Spendenschwan, der immer vor der Konzertbühne Platz nimmt, rege gefüttert wurde. Gut angenommen wurde auch das Angebot, ein Picknick in der Sonne zu genießen.

Einziges Manko ist die Bestuhlung des Forstgartens mit den hölzernen Klappstühlen, die zum einen ihren besten Zeiten hinter sich gelassen haben und zum anderen, vor allem für Zuhörer er älteren Generation, unbequem sind. Ausrangierte, kaputte Stühle stehen oft im kommenden Jahr noch genauso dort; da wäre eine Besserung wünschenswert.

Die Planungen für das Jahr 2017 laufen.

Quelle: RP
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