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Kleve

Kleve. Das "Thema Radfahren in Kleve" wurde vielfach von Lesern beim Bürgermonitor angesprochen. In zwei Fällen gibt es neue Entwicklungen. Von Marc Cattelaens

Horst-Dieter Kolditz beschrieb dem Bürgermonitor eine Stelle, die für Fahrradfahrer gefährlich sei: "Wer die Kavarinerstraße weiter in Richtung Kreuzung Gruftstraße/Klever Ring befährt, wird dort auf einen Radweg geleitet. Dabei kann es zu der Situation kommen, dass Fahrradfahrer, die in Richtung Kranenburg möchten, auf Radler treffen, die die Gruftstraße hinauf fahren wollen und an der Ampel warten müssen. Diese Stelle sollte man als fahrradfreundliche Stadt schnell beseitigen", fordert Kolditz. Nun wird die Stadt Kleve tätig: "Die Anregung des Radfahrers wird in einem gemeinsamen Ortstermin mit allen beteiligten Stellen erörtert", teilte die Verwaltung auf Anfrage mit. Über das Ergebnis will sie berichten.

Leserin Ursula Lichtschlag ärgert sich über folgende Situation: Radler befahren täglich die Große Straße mit erheblichem Tempo bergab, obwohl das zu diesen Zeiten nicht erlaubt ist. "Die Raserei bietet eine riesige Gefahrenquelle für alle Fußgänger auf der Straße, vor allem für Kleinkinder und gehbehinderte Menschen", mahnt Lichtschlag. Die Polizei gibt ihr Recht. Pressesprecher Michael Ermers sagt, dass die Polizei nun verstärkt in der Fußgängerzone kontrolliert. "Es ist bereits zu Unfällen gekommen, deswegen gehen wir nun verstärkt gegen das Fahrradfahren auf der Großen Straße vor", so Ermers.

Quelle: RP
 
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