| 18.14 Uhr

Kleve
Händler wollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen verbannen

Kleve: Diskussion um Cent-Münzen - Handel will auf- und abrunden
Nach den Händlern will die Stadt Kleve jetzt auch Kunden befragen, ob sie auf die Cent-Münzen verzichten können. FOTO: dpa, ve
Kleve. Der Einzelhandel in Kleve diskutiert darüber, bei Ein- und Zwei-Cent-Beträgen auf- oder abzurunden. In den Niederlanden sei das so üblich. Weniger Kleingeld in den Kassen würde sich rechnen. 

"Das Gros steht dem positiv gegenüber", sagte die Chefin des Klever "Citymarketing", Ute Schulze-Heiming, am Mittwoch. 

Die vielen niederländischen Kunden ließen die Cent-Stücke in der Grenzstadt Kleve jetzt schon einfach liegen. "Es bestünde die Möglichkeit, in einer Freiwilligkeit den Kunden mitzuteilen: Wir runden auf und wir runden ab", sagte sie.

Weniger Kleingeld in der Kasse würde sich nach Einschätzung der Händler rechnen: Sie müssten 30 Cent zahlen, wenn sie eine Rolle Münzen von der Bank holten und sie müssten auch zahlen, wenn sie Kleingeld abgeben.

Ein niederländischer Händler runde schon immer ab. "Der sagt, das spart noch immer mehr Geld, als wenn ich diesen physikalischen Münzverkehr habe", erzählte Schulze-Heiming. Ein Baumarkt habe ausgerechnet, dass ihn der Verzicht aufs Kleingeld Kosten fürs Sicherheitsunternehmen spare, das das Hartgeld wegbringe.

Nach den Geschäftsleuten sollen auch die Kunden befragt werden. Aber vor dem Weihnachtsgeschäft werde sich wohl nichts mehr verändern.

(met/ lnw)
 
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