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Kleve
Kleve forciert neue Städtepartnerschaft

Kleve. Fünf Städtepartnerschaften hat Kleve bereits, bald könnte eine weitere dazu kommen. Um die Gründung einer Städtepartnerschaft mit der Stadt Swinemünde weiter zu forcieren, reist Bürgermeisterin Sonja Northing mit Vertretern aus dem Rat, den weiterführenden Schulen und der Verwaltung auf Einladung des Stadtpräsidenten nach Polen.

Das dürfen Northing und die Delegation aber nicht einfach so: Gemäß kommunaler Verordnungen bedarf die Bürgermeisterin bei Auslandsdienstreisen der schriftlichen Anordnung oder Genehmigung des Klever Stadtrates. Die hat dieser in seiner jüngsten Sitzung aber erteilt, der Reise steht also nichts mehr im Weg.

Mit Ronse (Belgien), Fitchburg (USA), Worcester (Großbritannien), Dogbo (Benin) und Ameland (Niederlande) pflegt die Stadt mehr oder weniger intensiv Städtepartnerschaften. Am längsten ist man mit Ronse befreundet, dort reicht die Städtepartnerschaft bereits in das Jahr 1971 zurück. Am jüngsten dazugekommen ist Ameland 2014 - eine Insel, mit der die Kleve dank zahlreicher Jugendfahrten schon seit Jahrzehnten verbunden ist.

Den Entschluss, die Möglichkeiten eine Partnerschaft zu einer Stadt in Polen auszuloten, fasste der Klever Rat bereits im Jahr 2013, als man die Freundschaft mit Ameland besiegelte. Der Vorschlag stammt ursprünglich von der großen polnischen Gemeinde in Kleve. Die Idee mit Swinemünde hatte noch der damalige CDU-Fraktionschef Udo Janssen eingebracht. Andere Politiker, wie Rainer Severin, damals noch für die Linken im Rat, hatten Stettin vorgeschlagen.

(lukra)
 
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