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Kleve
Kleve jubelt über Festival mit Popstars

Kleve jubelt über Sieg bei WDR2 "Für eine Stadt"
Kleve jubelt über Sieg bei WDR2 "Für eine Stadt" FOTO: Evers, Gottfried
Kleve. Kein Finalist hat so viele Fragen bei "WDR 2 für eine Stadt" richtig beantwortet wie Kleve. Am 20. Juni treten Madcon, Andreas Bourani und Marlon Roudette auf. Ebenfalls dabei: Comedians, Talkgäste und weitere Überraschungen. Von Ludwig Krause

Am Ende gab es kein Halten mehr: Der Bürgermeister umarmt Ute Schulze-Heiming, Kurt Kreiten umarmt den Bürgermeister - bei den mehreren Hundert Menschen auf der Herzogbrücke bricht lauter Jubel aus. Gemeinsam mit unzähligen Klevern, die am Radio mitfieberten, verfolgten sie live die schönsten sieben Punkte des Jahres. Die entsprechen genau der Anzahl der Fragen, die Stolberg bei "WDR 2 für eine Stadt" beantwortet hat. Damit ist klar: Niemand hat so viel gewusst, wie Kleve - die Schwanenstadt gewinnt die Radio-Aktion und damit ein Musikfestival mit drei Popkonzerten.

Kleve bejubelt seinen Sieg bei WDR 2 "Für eine Stadt"

Am 20. Juni treten Madcon, Andreas Bourani und Marlon Roudette in Kleve auf. Der Eintritt ist für die Besucher frei. "Wir haben uns natürlich überlegt, wo wir das ganze veranstalten können. In der Größenordnung kommen eigentlich nur das Stadion und das Gelände des Public Viewings am Bahnhof in Frage. Wir erwarten ja 20 000 Besucher", sagt Ute Schulze-Heiming.

WDR 2 "Für eine Stadt" in Kleve

Das ist aber noch nicht alles. Einen ganzen Tag lang sendet der WDR mit vollem Programm aus Kleve: Comedians treten auf, Radiokoch Helmut Gote kocht das Siegermenü, Moderatorin Gisela Steinhauer empfängt einen prominenten Gast in ihrer Talksendung. Darüber hinaus hat der Sender viele weitereÜberraschungen angekündigt.

WDR 2 "Für eine Stadt": Die Aufgaben in Kleve

Andreas Bourani ist für Hits wie "Auf uns" und "Nur in meinem Kopf" bekannt, Marlon Roudettes "When the Beat drops out" wurde in den vergangenen Monaten in den Radiostationen rauf und runter gespielt. Die Band "Madcon" aus Schweden kennt man hierzulande vor allem für ihr Lied "Glow", zu dem beim Eurovision Song Contest ganz Europa tanzte, als Lena Meyer-Landrut den Titel holte.

Bedanken können sich die Klever wohl vor allem bei drei ihrer Mitbürger: Das Quizteam bestehend aus Wiltrud Schnütgen, Kurt Kreiten und Theo Brauer schaukelte den Sieg (mit Publikumsunterstützung) nach Hause. Neunmal gaben sie eine richtige Antwort, ließen sich auch nicht von Fangfragen aus der Ruhe bringen. "Das mit der Mühle in Donsbrüggen hat mich geärgert", sagt Theo Brauer. Die Moderatorin und in Kleve geborene Steffi Neu hatte nach der Anzahl der Flügel an der Windmühle gefragt - dachte zumindest das Team. In Wirklichkeit war aber nach der Anzahl der Flügel an der Windrose der Mühle gefragt. Und das sind nicht vier, sondern sechs. Schwamm drüber.

Neun Städte versuchten, die Klever vom Thron zu stürzen, alle scheiterten. Auch in Stolberg wurde es zum Schluss knapp. Mit jeder falsch beantworteten Frage brandete Jubel auf der Herzogbrücke auf. Was nach Ablauf der 90 Sekunden folgte, ist Geschichte. "Das ist wirklich ergreifend, mir fehlen die Worte", sagte der Bürgermeister.

Und auch Kurt Kreiten konnte seinen Stolz kaum verbergen: "Beim Quiz war ich sehr locker, in den vergangenen Tagen ist die Anspannung aber immer weiter gestiegen. Jetzt wollten wir das Ding auch nach Hause holen", sagt er.

Auftrag erfüllt.

Quelle: RP
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