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Kleve-Schenkenschanz

Kleve-Schenkenschanz
FOTO: Peter Graupner
Kleve. Ärger hat es um die Fähre "Martin Schenk" genug gegeben. Ende März wurde das Wasserfahrzeug trotz des großen Protests der Bürger von Schenkenschanz stillgelegt. Doch deutet einiges daraufhin, dass die derzeit nutzlos am Altrheinarm liegende Fähre eine Zukunft hat. Aber nicht, um eine Verbindung zur Halbinsel herzustellen.

Der Landkreis Straubing-Bogen (Niederbayern, bei Regensburg) benötigt dringend eine Fähre, die über die Donau pendeln soll. Grund für die Eile: Der Verkehr über den Fluss ruht seit April. Im Einsatz war eine "Gierseilfähre", die vor etwa vier Monaten bei der Überfahrt mit einem Traktor an Bord gesunken ist.

Auf der Suche nach Ersatz gibt es derzeit zwar drei Alternativen, doch ist der Kauf und die Umrüstung von "Martin Schenk" die kostengünstigste Lösung. 400.000 Euro sind dafür eingeplant. Die Wagenmotorfähre aus Kleve soll die Orte Stephansposching und Marienposching verbinden. 25 Kilometer ist die Strecke ohne eine Fähre länger.

Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing hatte im Rahmen der Diskussionen um die Stilllegung betont, dass sie eine weitere Nutzung der Fähre wolle. Das Ziel scheint in greifbarer Nähe.

(Jan)
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