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Kreis Kleve
Klever Kardiologen erläutern moderne Untersuchung

Kreis Kleve. Weil Herzkatheteruntersuchungen im Klever St.-Antonius-Hospital schon heute routinemäßig über den Arm durchgeführt werden, informierten sich Kardiologen aus Deutschland und den Niederlanden in Kleve über das schonende Verfahren, das eine niedrige Komplikationsrate garantiert. "Der sogenannte transradiale Zugang ist zwar auf dem Vormarsch, dennoch nutzen ihn immer noch sehr wenige Katheterlabore als Standardmethode", informierte Norbert Bayer, Oberarzt der Kardiologie in Kleve. Das St.-Antonius-Hospital hat bereits vor mehr als drei Jahren von der transfemoralen (Leiste) auf die transradiale (Arm) Untersuchungsmethode umgestellt.

Im Rahmen einer grenzüberschreitenden Fortbildungsreihe, die in Kooperation mit dem Johanniter-Krankenhaus und dem Malteser-Krankenhaus Duisburg durchgeführt wird, informierten die Kardiologen des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums über die progressive Untersuchungsmethode. Die Veranstaltung "Akutes Koronarsyndrom" in Kleve bildete den Auftakt zu mehreren Fortbildungen.

Die Fortbildungsveranstaltung hatte Workshop-Charakter. An zwei Herzkathetersimulatoren konnten die Teilnehmer praktische Fälle trainieren und von der Erfahrung der Klever Kardiologen profitieren. "Unsere Klinik ist im Rahmen der Veranstaltungsreihe die einzige, die den Routine-Zugang vollständig umgestellt hat", so Norbert Bayer. "Weiter behandeln wir die größte Anzahl von akuten Koronarsyndromen und verfügen über eine hohe Expertise." Neueste Technik ermöglicht in der Klever Kardiologie darüber hinaus einfache Abläufe sowie ausgezeichnete Diagnose- und Behandlungsergebnisse. So liefert etwa die lasergesteuerte Bildgebung der Herzkranzarterien eine Bildauflösung von wenigen tausendstel Millimetern. Dadurch sind auch komplexere Eingriffe an den Herzkranzarterien möglich.

Quelle: RP
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