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Kleve
Klever Klaviersommer vor der Konzertmuschel startet im Juli

Kleve. Wieder ist es Zeit für die Open-Air-Saison, und auch der Klevische Klaviersommer geht in die 27. Runde. Wie gewohnt werden an den letzten beiden Sonntagen im Juli und den ersten beiden Augustsonntagen zur Nachmittagszeit Klavierklänge den Forstgarten Kleve füllen. In der Konzertmuschel im Blumenhof wird Klavierbaumeister Georg Neinhuis einen Konzertflügel des Sponsors Kawai bereitstellen, der beim Abschlusskonzert sogar vierhändig bespielt wird. Von Barbara Mühlenhoff

Am ersten Konzertsonntag findet auch wieder ein Nocturne-Konzert im illuminierten Forstgarten statt. Sollte das Wetter an diesem Abend nicht mitspielen, wird das Nachtkonzert auf den Folgesonntag verlegt. Folgende Künstler kommen dank der guten, persönlichen Beziehungen auf Einladung des künstlerischen Leiters Boguslaw Strobel diese Jahr nach Kleve: Severin von Eckardstein, Yongkyu Lee, Vladimir Mogilevsky und das Duo der Schwestern Anna und Ines Walachowski.

Das Nocturne-Konzert bestreiten voraussichtlich drei Teilnehmer des Musiksommers Campus Cleve, d.h. junge Studenten internationaler Herkunft, die am zeitgleich stattfindenden Heinrich-Neuhaus-Meisterkurs teilnehmen. Die Nachmittagskonzerte finden bei jedem Wetter - außer heftigem Unwetter - statt und der Eintritt ist frei. Auch die Programmhefte werden kostenlos ausgegeben. Dieses Angebot ist einem Sponsorenkreis aus Unternehmern der Region zu verdanken, die teilweise schon seit Beginn den Klevischen Klaviersommer unterstützen. Wer möchte, kann mit dem am Rande bereitgestellten Spendenschwan etwas zum Klevischen Klaviersommer beitragen.

Das ist der besondere Flair der Konzertreihe: ein hochwertiges Musikangebot, das locker und entspannt genutzt werden kann. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass nicht nur auf den bereitgestellten Stühlen, sondern auch auf mitgebrachten Picknickdecken Platz genommen wird. Kinderstimmen sind vom Spielplatz her zu hören und - ganz im Sinne der früheren Promenadenkonzerte - herrscht rundherum immer ein lockeres Kommen und Gehen. Manche Zuhörer konzentrieren sich ganz auf den Konzertgenuss, andere genießen ein paar Minuten Musik und spazieren dann weiter.

Eine feste Größe sind auch die Konzertbesucher aus angrenzenden Regionen und aus den Niederlanden. "So konnten wir im vergangenen Jahr über 2500 Zuhörer begrüßen", resümiert der organisatorische Leiter Wolfgang Dahms. Auch dieses Jahr freut sich das Klaviersommerteam, zu Musik von Strauss bis Brahms über Chopin und Mendelssohn Bartholdy einzuladen.

Zum Team gehören neben Boguslaw Strobel, Wolfgang Dahms und Klavierbaumeister Georg Neinhuis auch Ingrid de Lange für den Klevischen Verein, Hans Linnartz für Programm und Barbara Mühlenhoff für Programmheft und Webseite. Für den guten Ton sorgt mit professioneller Beschallung Hans-Bernd de Graaff und Ute Schulze-Heiming ist für das Stadtmarketing in der Organisation dabei.

Veranstalter des Klevischen Klaviersommers ist der Klevische Verein für Kultur und Geschichte/ Freunde der Schwanenburg in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Kleve.

Die Termine sind der 19. und 26. Juli sowie der 2. und 9. August, jeweils im 17 Uhr im Blumenhof des Forstgartens Kleve.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite: www.klevischer-klaviersommer.de.

Quelle: RP
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