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Kleve/Berlin
Klever trafen sich im Berline Café Einstein

Kleve/Berlin. Das Treffen der aus Kleve stammenden Berliner lässt sich mittlerweile als Tradition betrachten. Und doch gelingt es Organisator Alfons A. Tönnissen die Veranstaltung immer wieder aufzufrischen, indem er neue Menschen ausfindig macht, die es vom Niederrhein an die Spree verschlagen hat. Bei der sechsten Auflage des Treffens, wieder im Café Einstein an der Straße Unter den Linden, stießen gleich drei neue Gesichter hinzu.

Erstmals dabei war Christoph Hinckers, dessen Vater einst am Klever Krankenhaus arbeitete und der selbst in Berlin als Architekt tätig ist. Eine Premiere war die Veranstaltung auch für die Politikwissenschaftlerin Monika Schulz-Strelow, die als Unternehmensberaterin arbeitet und beharrlich dafür kämpft, dass mehr Frauen in Führungspositionen gelangen.

Dafür wurde sie bereits mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Dritter Neuzugang im Bunde war der Zahnarzt Dr. Hinrich Hendriksen. "Die neuen Mitglieder sind für mich der beste Beweis, dass die Runde in Berlin sich etabliert hat und eine attraktive Veranstaltung geworden ist", so Tönnissen. Aus der gemeinsamen Heimatstadt aller Anwesenden hatte der Organisator weitere drei Besucher mit in die Runde gebracht - den Manager Lukas Verlag (Colt) sowie das Ehepaar Liesel und Hans van Lipp. Tönnissen: "Die Stimmung war ausgezeichnet, und wir hatten viele interessante Gespräche." Die Unterhaltungen dauerten so lange, dass das bekannte Café seinen hinteren Bereich weit über die eigentlichen Öffnungszeiten hinaus offen hielt und die Gäste bewirtete. Tönnissen hatte natürlich umsichtigerweise auch für Gesprächsstoff gesorgt, indem er Fotos des neuen Klever Rathauses weiterreichte.

Sein Eindruck: "Die Begeisterung der Klever aus der Hauptstadt hielt sich in engen Grenzen." Überraschenderweise brachte das Treffen in Berlin den Organisator auch zurück zu seinen Wurzeln. Es stellt sich heraus, dass die Archäologie-Professorin Dorothee Sack wie er selbst am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn eine Schreinerlehre absolviert hatte. Beide fertigten ihre Gesellenstücke aus Spessarteiche, die Wissenschaftlerin eine Truhe, der Unternehmer einen Schreibtisch.

Beide erhielten die Note 1. Und beide Stücke stehen nun in Berlin: die Truhe im Haus von Dorothee Sack, der Schreibtisch bei Tönnissens Tochter Grit, die ebenso wie deren Schwester Hendrika in Berlin beruflich Fuß gefasst hat. Ein Stammgast des Treffens musste diesmal leider absagen: Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks war wegen eines abendlichen Termins mit der Bundeskanzlerin verhindert.

Beim nächsten Treffen der Klever in Berlin, das voraussichtlich im November stattfinden wird, will sie aber wieder mit dabei sein.

Quelle: RP
 
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