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Kreis Kleve
Klinikum beschleunigt die Datenübertragung

Kreis Kleve. Karl Leisner: Richtfunknetz verbessert die Verbindung der fünf Standorte (mit Logistikzentrum) im Kreis.

Um die Datenübertragung zwischen den vier Standorten zu verbessern, hat das Katholische Karl-Leisner-Klinikum jetzt ein eigenes Richtfunknetz eingerichtet.

Die aktuelle Bandbreite von bis zu 1.350 Mbit/s beschleunigt den klinikinternen Datenverkehr um ein Vielfaches und verbessert damit die Arbeitsabläufe und die medizinische Versorgung. So ist nun der standortübergreifende Zugriff auch auf große Datenmengen, wie etwa Röntgenbilder sie verursachen, in Echtzeit möglich.

"Planung und Einrichtung des Richtfunknetzes waren komplex", informiert Christian Fischer, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. Die geografische Lage der vier Krankenhäuser machte eine Streckenführung via Relaisstationen erforderlich. Fast 50 Kilometer Funkfelder verbinden nun die vier Krankenhausstandorte des Klinikums in Kleve, Goch, Kevelaer und Kalkar und das Logistikzentrum des Verbundes in Uedem.

Die Sicherheit der übertragenen Daten sei im Richtfunknetz jederzeit gewährleistet: Ein zweistufiges Firewallcluster der neuesten Generation soll künftig die Daten des Klinikums schützen.

Bis zu 30 Meter hoch sind die genutzten Antennen auf den Dächern der Krankenhäuser.

Die Antennen der Relaisstationen auf dem Monreberg in Kalkar und auf dem Rotherberg in Uedem sind sogar in bis zu 70 Meter Höhe angebracht.

Der Mast auf dem Monreberg wird aktuell aktiv von der Nato genutzt. Klinikum und Nato konnten sich über eine Nutzung einigen, die Technik des Klinikums ist aus Sicherheitsgründen von der Nato-Technik getrennt in einem Bunker untergebracht.

Quelle: RP
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