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Kranenburg
Kranenburg: Steins vor seinem letzten Sieg

Kranenburg. Das Verdienst der SPD ist es, dass man in Kranenburg überhaupt eine Wahl hat. Lehrerin Tatjaana Kemper (46) ist die einzige Kandidatin, die gegen den Amtsinhaber Günter Steins (CDU, 62) antritt. Der siegte bereits zweimal und will jetzt fünf weitere Jahre Chef im Rathaus sein.

Wahlkämpfe in Kranenburg verlaufen in moderaten Bahnen. So auch diesmal. Unterschiedliche Meinungen bei stark polarisierende Themen suchte man bei den Kandidaten vergebens. Sowohl Kemper als auch Steins befürworten den Windpark im Reichswald. Grundsätzlich zumindest, denn bei der notwendigen Änderung des Flächennutzungsplans enthielten sich beide der Stimme. Die Unterstützung oder Ablehnung für den Bau eines Radwegs - da gab es verschiedene Meinungen - dürften nicht ausreichen, um sich für oder gegen einen Bewerber zu entscheiden.

Die Kranenburger setzen gern auf Altbewährtes. Es deutet nicht wenig darauf hin, dass der aktuelle auch der zukünftige Bürgermeister sein wird. Bei Günter Steins bekommt man in der Regel immer, was man bestellt hat: Sortierte Finanzen, aufgeräumte Kommune, keine Skandale. Die Entscheidung für Günter Steins fällt relativ eindeutig aus.

(pej)
 
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