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Kreis Kleve
Kreis trifft Maßnahmen gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Kreis Kleve. In der jüngsten Sitzung des Örtlichen Beirats SGB II hat das Jobcenter Kreis Kleve die geplanten Projekte zur Eingliederung der Betroffenen in den ersten Arbeitsmarkt abgestimmt. Hierzu gehören beispielsweise Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen, von behinderten Menschen sowie von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Daneben bilden kommunale Eingliederungsleistungen sowie Jugendliche und ihre Ausbildung weitere Tätigkeitsschwerpunkte.

"Die Mitglieder des Beirates als Partner und Akteure auf dem Arbeitsmarkt tragen mit ihren Kenntnissen des regionalen Arbeitsmarktes, seinen Herausforderungen und Potenzialen wesentlich zum Gelingen der Integrationsarbeit der Jobcenter bei. So wurde auch für 2016 ein Arbeitsmarktprogramm gestaltet, das die arbeitslosen Menschen nach Einschätzung aller Mitglieder bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet beziehungsweise heranführt", sagt Landrat Wolfgang Spreen. Für den Nachwuchs gibt es im kommenden Jahr beispielsweise das neue Angebot der "assistierten Ausbildung". Hier werden die Jugendlichen in einer ersten Phase intensiv auf eine betriebliche Ausbildung vorbereitet. Dazu gehören neben der Berufsorientierung und dem Bewerbungstraining auch Berufspraktika. In einer zweiten Phase werden die Teilnehmer und das ausbildende Unternehmen bis zum erfolgreichen Ausbildungsschluss beratend begleitet und unterstützt.

Die aktuelle Auswertung "Grundsicherung für Arbeitsuchende" weist bei den Bedarfsgemeinschaften nach den gesunkenen Zahlen im Spätsommer eine leichte Steigerung auf, und zwar auf 9275 Bedarfsgemeinschaften (plus 14). Aktuell leben im Kreis Kleve 17.106 Menschen in Bedarfsgemeinschaften, davon sind 12.639 erwerbsfähige Leistungsberechtigte und 4467 Sozialgeldempfänger - in der Regel Kinder.

Im Kreis Kleve erhalten 6,4 Prozent der Einwohner die Grundsicherung für Arbeitsuchende. Im Jahr 2015 (Januar bis November) wurden 101,56 Millionen Euro für Hartz-IV-Empfänger aufgewendet.

Quelle: RP
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