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Kleve
Künstler ergründen Pieter-Pad

Kleve. Deutsche und Niederländischer mit Landschaftswerken bei Keeken.

Keeken (RP) Die gewohnten Pfade verlassen, aufbrechen mit leichtem Gepäck, um sich und die Welt aus veränderter Perspektive neu zu entdecken: So beginnen Pilgerfahrten, und sie enden nicht an Landesgrenzen. Wer auf einer traditionsreichen Route namens Pieterpad wandert - dort, wo Niederlande und Niederrhein sich den weiten Blick ins Grüne teilen - würde nicht einmal merken, wenn er von der einen auf die andere Seite hinüberwechselte.

An der Homüschen Mühle (www.homuschemuhl.nl), auf deutscher Seite zwischen Kleve und Nimwegen gelegen, beschirmen mächtige Baumkronen den Weg. Nichts verrät, dass hier einmal ein Schlagbaum stand. Auch die Mühle selbst ist nur noch Erinnerung, die der Name des Ortes bewahrt. Vor langer Zeit ging sie im Hochwasser unter, doch die gleichnamige Hofanlage hat überdauert. In jüngster Vergangenheit hielt ein kunstsinniger Freundeskreis Einzug in das alte Gemäuer, das nun vier helle, freundliche Wohnungen beherbergt. Künstlerinnen und Künstler von hüben und drüben haben diesen Schauplätze erkundet und spannede geschaffen. Martje Verhoeven, Gerlinde Habekotté, Frans Drummen, Diederik Grootjans, Rachel Kruithof, Toon Elfrink, Kees van Raay, Janna Nielen, Elisabeth Schink, Yvette Ahsmann, Gerhard Steph. De Groot, Jacqueline Hanssen, Ria Roerdink, Jan Hoenselaar, Olga Boh, Carla Dijs, Dini Thomsen, Christoph Heek und Anton Houtappel.

Sie haben Linien ergründet, die die Landschaft und die beispielsweise Christoph Wilmsen-Wiegmann aufgriff, haben die Landschaft. Zu sehen sind die Werke heute und morgen noch - ein Weg, der einen Ausflug lohnt, ein Stück des Wegs zu pilgern und an der Kunst innezuhalten und sie zu befragen.

Quelle: RP
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