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Kreis Kleve
"Land NRW sichert die Schulsozialarbeit im Kreis Kleve"

Kreis Kleve. 47,7 Millionen Euro investiert die nordrhein-westfälische Landesregierung jeweils 2016 und 2017 für die Förderung der sozialen Arbeit an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Rechnet man den Anteil dazu, den die Kommunen beitragen, sind es insgesamt rund 67 Millionen Euro für 2016 und 2017.

Bereits heute sind 99 Prozent der Fördermittel abgerufen worden. "Das ist eine sehr gute Nachricht und zeigt, dass sich das Engagement von Land und Kommunen bei der Schulsozialarbeit zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt hat, von der alle profitieren", sagt Norbert Killewald, Vorsitzender der SPD Kreis Kleve.

"Auch im Kreis Kleve wurde bereits nahezu das gesamte Geld für die Schulsozialarbeit abgerufen. Es stehen für die Jahre 2016 und 2017 jeweils rund 460.500 Euro zur Verfügung. Insgesamt also knapp 1 Million Euro", ergänzt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Jürgen Franken.

Mit dem Fördergeld werden Sozialarbeiter beschäftigt, um Kindern und Jugendlichen aus finanziell benachteiligten Familien die Chance auf Teilhabe zu erhalten. Damit werde im Sinne von "Kein Kind zurücklassen" ein Beitrag dazu geleistet, Bildungsarmut und soziale Ausgrenzung zu vermeiden.

Die so genannten Bildungs- und Teilhabeberaterinnen und -berater sollen helfen, dass die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaktes des Bundes bei den Kindern und Jugendlichen ankommen, die hierauf angewiesen sind.

Dazu gehören unter anderem Zuschüsse zur Gemeinschaftsverpflegung, für Nachhilfeunterricht oder Klassenfahrten. "Wir sind aber nach wie vor der Ansicht, dass hier der Bund bei der Finanzierung in der Pflicht ist. Dieser hatte sich jedoch 2015 aus der Förderung zurückgezogen. Deshalb ist die Landesregierung bis 2017 eingesprungen, um die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit im Sinne des Bildungs- und Teilhabepaketes zu ermöglichen. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass diese Aufgabe wieder in das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes aufgenommen wird", so Franken und Killewald in ihrer Pressemitteilung.

Quelle: RP
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