| 00.00 Uhr

Kreis Kleve
Landräte aus NRW waren in Berlin: Kommunen brauchen mehr Geld

Kreis Kleve. Bei der jüngsten Konferenz der NRW-Landräte in Berlin stand die faire Verteilung der Kostenlast für die Integration der Flüchtlinge im Mittelpunkt der Gespräche.

Bei diesen jährlich stattfindenden Treffen werden kommunalrelevante Themen mit Bundespolitikern erörtert. Im Bundesinnenministerium und dem Bundeskanzleramt fanden beispielsweise Treffen mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier, mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière, mit der Bundesarbeits- und Bundessozialministerin Andrea Nahles sowie mit dem Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer, statt.

Weitere Gesprächspartner waren die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesinnenminister, Dr. Günter Krings. "Die Kommunen leisten den Großteil der Integrationsarbeit. Sie brauchen mehr Unterstützung und eine entsprechende Finanzausstattung", so Landrat Wolfgang Spreen. Der Landkreistag NRW begrüßt prinzipiell das von der Großen Koalition geplante Integrationsgesetz, wies aber nachdrücklich auf die hohen Kosten in den Kommunen hin. Integration mit Bildung, mit der Vorbereitung auf Ausbildung oder den Arbeitsmarkt und die Lösung der Alltagsfragen vor Ort verursachen hohe Kosten. Spreen: "Sowohl die Kreise als auch die Städte und Gemeinden brauchen hierbei mehr finanzielle Hilfe.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kreis Kleve: Landräte aus NRW waren in Berlin: Kommunen brauchen mehr Geld


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.