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Kleve
Leiter der Beuys-Gesamtschule stellt sich Politik vor

Kleve. Er sieht die Gesamtschule als ein System für alle Schüler. Als System, das die Jungen und Mädchen möglichst auch bis ganz oben, bis zum Abitur bringen sollte. Christoph Riedl, seit Anfang Februar Leiter der Joseph-Beuys-Gesamtschule und gebürtiger Duisburger (wir berichteten) stellte sich jetzt im Schulausschuss der Stadt Kleve der Politik vor. "Wir wollen jetzt auch die Oberstufe stark machen", sagte Riedl vor dem Ausschuss. Der wichtigste Grundzug seiner Schule sei die individuelle Förderung der einzelnen Schüler, erklärte er auf Nachfrage von Michael Bay (Grüne), der mehr über das Schulkonzept wissen wollte. Von Matthias Grass

Zudem habe man sich als Schwerpunkt die Inklusion auf die Fahnen geschrieben - ganz nach dem Ausgangsprinzip "eine Schule für alle Schüler". Man strebe eine gleichzeitige Förderung der und auch Forderung an die Schüler an. Man werde das Schulprogramm, so Riedl, im Kollegium als Team jetzt noch weiter ausarbeiten. So sei auch der Name "Joseph-Beuys-Gesamtschule" eine Verpflichtung. "Wir wollen dieses Format auch noch weiter schärfen", sagte der Schulleiter. Dass sie ihren Namen "Joseph Beuys" durchaus schon jetzt ernst nehmen, zeigten seine Kunstlehrer und vor allem die Schüler der Kunstkurse mit ihrer feinen Installation vor wenigen Wochen bei "Schule-Kunst-Museum".

Darüber hinaus möchte Riedel den Europa-Gedanken vertiefen: "Das ist uns wichtig, wir wollen vielleicht auch einen Europa-Tag machen", sagt er.

Quelle: RP
 
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