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Kleve
Liam Ó Maonlaí auf der Bühne des Tonstudios Meyerhof

Kleve. Der irische Sänger und Multiinstrumentalist Liam Ó Maonlaí entstammt der in den späten 80er Jahren besonders durch den Hit "Don't go" weltweit bekannt gewordenen Dubliner Band "Hothouse Flowers". Von Bert Keim

Diese Formation besteht bis heute. Zusätzlich ist Ó Maonlaí auch als Solokünstler unterwegs und hat im vergangenen Jahr in den van Heys Studios im Meyerhof seine dritte Solo-CD aufgenommen. Aus dieser Zusammenarbeit heraus entstand die Idee, alte und neue Songs in eben diesen Räumlichkeiten zu präsentieren. Das ausverkaufte Konzert zeigte, dass es im Klever Raum für die Traditional Irish Music ein großes Publikum gibt, wobei der Musiker sich durchaus nicht nur auf dieses Genre beschränkt.

Der Abend begann mit einem nur von der Handtrommel begleiteten Song in gälischer Sprache. Das nächste Lied wurde a capella vorgetragen und war ebenso eindrucksvoll. Unmittelbar in irische Landschaften versetzt fühlte man sich durch den Einsatz einer zunächst wehmütig klingenden Flöte, die dann immer mehr Fahrt aufnahm und schließlich in einem rhythmusbetonten, munteren Reel endete. Nach dieser Einstimmung nahm der Künstler am Flügel Platz. Bei den nun mit Hingabe vorgetragenen Stücken tauchte zum ersten Mal bei den gefühlvollen Titeln "Saved" und "Lakes of Ponchatrain" ein wenig Hothouse-Vergangenheit auf.

Nach der Pause folgte ein Abstecher in den Blues und Gospel. "Stormy Monday" und "Sometimes I feel like a motherless child" wurden perfekt vorgetragen.

Dann ein rockiger Song mit Gitarrenbegleitung. Immer wieder gelang es Ó Maonlaí, das Publikum zum Absingen von "backing vocals" zu bewegen; das bekannte "Don't go" durfte in diesem Zusammenhang nicht fehlen. Zum Ausklang ein beeindruckendes, technisch perfektes Solo auf der irischen Handtrommel.

Stehende Ovationen und viele Zugaben.

Quelle: RP
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