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Kreis Kleve
Lions-Club spendet 2000 Euro für Krebsforschung

Kreis Kleve. Informativer Vortrag über die Risiken der Hautkrebsentstehung an der Klever Hochschule Rhein-Waal.

Unter dem Motto "Gesund bleiben kann man nicht früh genug" hatte der Lions-Club Kleve-Kalkar eingeladen, einen Vortrag über die Risiken der Hautkrebsentstehung zu besuchen. Dr. H.J. Schulze, Leiter des Hauttumorzentrums der Fachklinik Hornheide in Münster, war Redner an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve.

Das große Interesse an diesem Thema überraschte den Lions-Club dann doch, und bereits eine halbe Stunde vor Vortragsbeginn musste man den vorgesehenen Hörsaal wechseln und wegen des Besucherandrangs in das Audimax für maximal 500 Personen umziehen, welcher dann auch zum Schluss gut zur Hälfte gefüllt war.

Mike Rinck, amtierender Präsident des Lions-Clubs Kleve-Kalkar, begrüßte zunächst alle Anwesenden und gab dann das Wort weiter an Norbert Verweyen, der als einer der Mitorganisatoren, sehr eindringlich und emotional von seinem eigenen Krankheitsverlauf als betroffener Hautkrebspatient erzählte und zurzeit in Behandlung bei Dr. Schulze ist. Dieser begann seinen Vortrag mit statistischen Daten über die dramatische Erhöhung der registrierten Hautkrebsfälle in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt, die insbesondere auf ein verändertes Freizeitverhalten zurückzuführen sei. Dabei wurden insbesondere die verstärkte Nutzung von Solarien und intensive Sonnenurlaube rund ums Jahr genannt.

Dr. Schulze gab den Zuhörern dann wertvolle Hinweise, um eine frühzeitige bedenkliche Veränderung der Haut zu erkennen. Zum Schluss wurden wichtige Tipps der Prävention, wie der Umgang mit Sonnencreme und textiler Körperbedeckung genannt.

Der Mediziner beendete seinen Vortrag damit, dass er auf keinen Fall die Sonne verteufeln möchte, die ja als so wichtiger Energielieferant auch essentiell für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist. Nur sollte man sich einfach ein Beispiel an den Südländern nehmen, die in ihrer Kultur verankert haben, die Mittagssonnen zu meiden, um dann lieber eine Siesta zu machen. Die Mittagssonne verbrennt laut Schulze die Haut sowieso nur und trägt wenig zur nachnachhaltigen Bräunung bei.

Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung, die mit einem Spendenaufruf an die Zuhörer endete für die Unterstützung der Forschungsarbeit zum Thema Hautkrebs. 645,10 Euro wurden dabei eingesammelt, die der Lions-Club Kleve-Kalkar auf 2000 Euro aufstocken wird und dem Hauttumorzentrum Hornheide jetzt zur Verfügung stellen kann.

Quelle: RP
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