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Kalkar
Margret Voßeler auch bei Schülern vorne

Kalkar. Junior-Wahl 2017: 284 Jugendliche des Kalkarer Jan-Joest-Gymnasiums machten mit.

Das Wahllokal ist geschlossen, die Stimmen sind ausgezählt und die Ergebnisse wurden den Verantwortlichen der Juniorwahl, einem Projekt des gemeinnützigen Vereins "Kumulus e.V." unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke, übermittelt. Schon vier Tage vor den Erwachsenen durften die Schüler der Klassenstufen 7 bis Q1 an die Wahlurne. Der Klassenarbeitsraum des Jan-Joest-Gymnasiums verwandelte sich in ein Wahllokal. Dort fand man einen Wahlvorstand, ein Wahlregister, Wahlkabinen und eine versiegelte Wahlurne. Das Jan-Joest-Gymnasium ist eine von 266 Schulen, welche fast 60.000 Schülern den Wahlakt, der Theorie und Praxis des Politikunterrichts zusammenführt, ermöglichte. 284 Kalkarer Schüler nahmen teil und nutzten ihr Wissen über die Systeme der Bundesrepublik und des Landes Nordrhein-Westfalen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 81,4 Prozent. Zum Vergleich: Die Wahlbeteiligung der Erwachsenen im Wahlkreis Kleve I lag bei 67,5 Prozent. · Die Erststimmenmehrheit gewann Margret Voßeler (CDU) mit 110 von 275 gültigen Stimmen; · Die CDU bekommt mit Abstand den größten Anteil der Zweitstimmen, 34,3 Prozent.

· Nur vier Parteien knacken die Fünfprozenthürde (CDU=34,3%; SPD=16,1%; Grüne=11,8%; FDP=9,6%). · Von den restlichen 27 Parteien bekommen 18 mindestens eine Stimme der Schüler. · Würde es ein Parlament nur mit den Ergebnissen der Kalkarer Schüler geben, dann bräuchte die CDU auch hier einen Koalitionspartner.

Ein Großteil der Vorbereitung des aufwändigen Wahlakts wurde durch die Klasse 8a im Politik-/Wirtschaftsunterricht geleistet. Außerdem stellten fünf Schülerinnen und ein Schüler aus dieser Klasse den Wahlvorstand. Diese waren Jeanne Klapdor, Mia Gellings, Fritz Bremers, Elona Bushi, Hanna Heiming und Lea Hüllenkrämer. Zu ihren Aufgaben zählten die Kontrolle der Wahlbescheinigungen, die Ausgabe der Stimmzettel sowie auch die zweifache Auszählung der Erst- und Zweitstimmen.

Die Reaktionen der Schüler sind vielfältig. Einem Großteil gefiel die Möglichkeit des Ausprobierens und der Simulation. Manche Schüler fanden den Wahlakt selbst recht unspektakulär, freuen sich aber auf die Auswertung im Politik-/Wirtschaftsunterricht und auf eine Wiederholung zur Bundestagswahl im September 2017. Dann heißt es wieder: Das JJG lässt wählen!

Quelle: RP
 
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