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Kreis Kleve
Mehr Service für Partner der Diakonie

Kreis Kleve: Mehr Service für Partner der Diakonie
Die Diakonie stellte ihre neue Homepage vor: (sitzend v. l.) Stefan Schmelting, Dennis Bohn, (stehend v. l.) Jakob Wolff, Julian Neunstöchlin (Voba), Joachim Wolff und Daniel Hamaekers (Voba). FOTO: Stade
Kreis Kleve. Die neue Internetseite der Diakonie im Kirchenkreis Kleve soll für die Nutzer Vieles vereinfachen. Sie soll aber auch dem Verband helfen, leichter Spenden zu rekrutieren oder Helfer zu finden. Die Seite ist ab sofort freigeschaltet. Von Anja Settnik

Die bisherige Homepage war deutlich in die Jahre gekommen, sagt Joachim Wolff, der Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis. Die Seite habe sich kaum mehr bearbeiten lassen und sei auch für die Nutzer wenig hilfreich. Also stand eine Überarbeitung an, die Jakob Wolff, Sohn des Diakonie-Chefs und Betreiber der Firma medienwolff, und Dennis Bohn, der die technische Seite betreute, gemeinsam realisierten.

Die Volksbank wurde ebenfalls ins Boot geholt, weil das neue Bezahlverfahren "Paydirekt", das Banken und Sparkassen entwickelt haben, bestens zu den Interessen des Auftraggebers passt. Beim Lesen der Angebote der evangelischen Einrichtung spontan dem einen oder anderen Projekt Geld zukommen lassen, ist ab sofort leicht möglich.

"Wir haben uns ausführlich darüber unterhalten, was drauf muss auf die Seite und dass alles ansprechend, aber einfach und natürlich barrierefrei gestaltet werden muss", erklärt Joachim Wolff. Bislang fehlten wichtige Themen wie etwa die Freiwilligendienste. Dabei ist die Diakonie auf die Mitarbeit von Ehrenamtlern angewiesen. Übrigens ist die neue Homepage für alle Geräte nutzbar, also nicht nur für den PC auf dem heimischen Schreibtisch, sondern auch für die immer stärker genutzten Mobilgeräte wie Tablet oder Smartphone.

"Große optische Experimente wollten wir nicht, sondern eine gute Nutzbarkeit", sagt Wolff. Also gibt es zu den einzelnen Themen jeweils ein großes Foto, passt die blau-weiße Farbgebung zum "Corporate Design" der Diakonie und sind ansonsten schlichte Kapitel mit nachvollziehbaren Unterpunkten zu finden. Dennis Bohn verweist auf die integrierte Suchfunktion, die konkrete Anfragen nicht zur Endlos-Recherche werden lassen. "Auch die Kontakt-Infos waren uns wichtig: Wer ist für was zuständig, wie kann man ihn oder sie erreichen", erklärt der Geschäftsführer. Alle Mitarbeiter würden neu fotografiert, damit zur Funktion, zur Telefonnummer und zur E-Mail-Adresse auch ein passendes Gesicht existiert.

Spenden sind für diesen wie für andere Wohlfahrtsverbände ganz wichtig. Und zwar nicht nur Geld-, sondern mindestens ebenso sehr "Zeitspenden": Ehrenamtler werden für fast alle Tätigkeitsbereiche gesucht. Wer bislang noch nicht entschieden hat, wo er sich einbringen kann, der sollte auf der Seite fündig werden. Und wenn es doch etwa das verzichtbare Scheinchen ist, für das eine geeignete Verwendung gesucht wird, dann soll "Paydirekt" helfen. Ganz allgemein für die Aufgaben der Diakonie oder zweckgebunden für einen der zahlreichen Unterpunkte - das kann der Spender selbst entscheiden. Ob es Kinder sind, Senioren oder Behinderte - alles ist möglich.

Daniel Hamaekers von der Volksbank erklärt, dass die Datensicherheit beim Online-Banking in diesem Fall ganz besonders zuverlässig sei. "Genutzt werden nur Server, die in Deutschland stehen." Nicht umsonst hätten Banken und Sparkassen ein Jahr an dem Thema gearbeitet, bis das Produkt marktfähig gewesen sei.

Interessant: Sowohl die Publikationen der Diakonie (die Zeitschriften "Mittendrin" und "Querbeet"), als auch Jahresberichte und Formulare wie Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht sind einzusehen und herunterzuladen. Und wer dann noch etwas über den historischen und theologischen Hintergrund der Diakonie erfahren möchte, kann sich auch in diese Themen einlesen.

www.diakonie-kkkleve.de

Quelle: RP
 
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