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Kreis Kleve
Ministerin Ursula von der Leyen besucht Radarstation in Uedem

Kreis Kleve. Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, besucht auf ihrer Sommerreise am Donnerstag, 11. August, das Zentrum Luftoperationen am Doppelstandort Kalkar / Uedem. Im Bereich der Operationszentrale der Luftwaffe wird der Bundesministerin die ressortgemeinsame Zusammenarbeit im Nationalen Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum präsentiert. Dabei geht es vor allem um die Bearbeitung besonderer Ereignisse von erheblichem öffentlichen Interesse im deutschen Luftraum, unter anderem jene Fälle, in denen zu zivilen Luftfahrzeugen kein ordnungsgemäßer Sprechfunkkontakt durch die zivile Flugverkehrskontrollstelle hergestellt werden kann. Die Situation wird in Amtshilfe für die Flugsicherung gegebenenfalls durch den Einsatz einer Alarmrotte aus zwei Eurofightern überprüft. Damit soll auch eine terroristische oder anderweitige Gefährdung möglichst ausgeschlossen werden. Unter Umständen soll aber ebenso Unterstützung bei der Abwendung eines besonders schweren Unglücksfalls geleistet werden. Das ressortgemeinsame Weltraumlagezentrum in Uedem steuert als Teil der Operationszentrale der Luftwaffe anlassbezogen Weltraumlageprodukte zum Gesamtlagebild bei.

In einer Präsentation erhält die Bundesministerin einen Einblick in die aktuelle Situation im erdnahen Weltraum bezüglich aktiver Satelliten, Weltraumschrott und Sonnenaktivitäten. Es wird veranschaulicht, welchen Beitrag Weltraumlageprodukte zur Einsatzunterstützung leisten. Die enge Verzahnung ziviler und militärischer Interessen im Themenfeld Weltraumnutzung wird anhand der Vorhersagen zum Wiedereintritt von Weltraumschrott in die Atmosphäre sowie der Kollisionsvermeidung von Satelliten mit solchen Hinterlassenschaften aus 60 Jahren erdnaher Raumfahrt im Detail erläutert.

Die Operationszentrale der Luftwaffe ist mit dem Nato-Gefechtsstand (Combined Air Operations Centre), der für die Überwachung des Luftraums nördlich der Alpen auf dem Paulsberg bei Uedem zuständig ist, angesiedelt. Das Zentrum Luftoperationen arbeitet auch eng mit dem in Kalkar beheimateten multinationalen Kompetenzzentrum zur Entwicklung der Luftstreitkräfte der Nato zusammen.

Quelle: RP
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