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Kleverland
Mit dem Motorrad zur Muttergottes

Kleverland. Biker-Wallfahrt: Organisatoren erwarten 2000 Biker am 2. und 3. Juli. Von Cristian Breuer

Die Motorradfahrer zählen zu den Pilgern, die Jahr für Jahr besonders viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vornehmlich aus dem Kreis Kleve, aber auch aus vielen anderen Orten machen sich die Biker auf ihren Maschinen auf den Weg, um gemeinsam am Gnadenbild der Gottesmutter in Kevelaer zu beten. Es ist ein beeindruckendes Bild, wenn sich die oft auf Hochglanz polierten Maschinen durch die Straßen der Marienstadt schlängeln.

Bislang war dies immer am dritten Juliwochenende der Fall. In diesem Jahr musste der Termin erstmals vorverlegt werden. Willi Verhülsdonk, Vorstandsmitglied der Motorradwallfahrt, erklärt: "Am dritten Wochenende ist in diesem Jahr das Parookaville-Festival in Weeze, eine Riesenveranstaltung. Das macht uns Schwierigkeiten in Bezug auf alle, die uns gerne helfen wie Polizei und Feuerwehr. Beide Veranstaltungen parallel, das geht nicht." Daher ist die Wallfahrt der Motorradfahrer, zu der die Organisatoren rund 2000 Teilnehmer erwarten, dieses Jahr am ersten Wochenende des Monats, 2. und 3. Juli. "Künftig wollen wir beim ersten Juliwochenende bleiben", sagt Verhülsdonk. Motorradfahrer und Kirche, das stehe nicht im Widerspruch, betont er: "Wenn die Biker ihren Helm am Kapellenplatz abziehen, dann sieht man den Menschen, der darunter ist. Ein Mensch wie Du und ich. Wer die Stille im Gebet dort mal erlebt hat, der bekommt ein anderes Gefühl für Motorradfahrer. Das ist eine christliche Veranstaltung, die zweitgrößte Wallfahrt in Kevelaer. Das passt gut zusammen." Ein Zeichen dafür ist der Bauwagen, der an der B9 am Ortsausgang Richtung Weeze steht und mit großen Lettern auf das neue Datum hinweist. Er wurde am Mittwoch, 22. Juni, bei einer kleinen Andacht unter freiem Himmel von Kaplan Christoph Schwerhoff gesegnet.

Quelle: RP
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