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Kreis Kleve
Naturschützer auf der Wasserburg

Kreis Kleve. Jetzt trafen sich auf der Wasserburg Rindern in Kleve Vertreter des Naturschutzes in NRW zu einem Erfahrungsaustausch aller durch das "LIfe"-Programm der Europäischen Union finanzierten Naturschutzprojekte.

Durch "Life"-Fördermittel können Maßnahmen in wertvollen europäischen Vogelschutz oder FFH-Gebieten (Flora-Fauna-Habitat) umgesetzt werden. Über 50 Millionen Euro fließen dadurch insgesamt allein in NRW in Naturschutzprojekte. Davon profitiert nicht nur das Naturerbe, sondern auch die regionale Wirtschaft, die unter anderem Bauarbeiten oder Ingenieurleistungen ausführt.

"Der jährliche Erfahrungsaustausch mit anderen Akteuren zeigt, an welchen Stellen es gut läuft und wo noch Handlungsbedarf besteht", erklärt Dr. Andreas Barkow von der NABU-Naturschutzstation Niederrhein. Diese hatte in diesem Jahr auf die Wasserburg eingeladen - drei von insgesamt 18 "Life"-Vorhaben in NRW werden von der NABU-Naturschutzstation Niederrhein umgesetzt. Zu dem Erfahrungsaustausch trafen sich Vertreter des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, der Bezirksregierungen, des Landesbetriebes Wald und Holz, der Nationalparkverwaltung Eifel sowie zahlreicher Biologischer Stationen. Neben Vorträgen zum Projektmanagement standen auch inhaltliche Diskussionen zur Umsetzung von Maßnahmen, der Fortsetzung und Finanzierung von Naturschutzbemühungen auch nach Projektende sowie die Zukunft des "Life"-Programms auf der Agenda. Am zweiten Tag folgte nach dem Vortragsprogramm eine Exkursion in das Naturschutzgebiet Düffel, Kellener Altrhein und Flussmarschen, in dem die Naturschutzreferenten Dr. Andreas Barkow und Manuel Fiebrich Maßnahmen vorstellten, die im Rahmen des Projektes "Grünland für Wiesenvögel" umgesetzt werden.

Quelle: RP
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