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Kalkar
Neue Gottesdienstregelung in Kalkarer Gemeinden

Kalkar. In den vergangenen vier Jahren sind in den beiden Kalkarer Pfarrgemeinden bei gleichbleibender Gottesdiensttafel für die Sonntage und Werktage mit Walter Schepers und Helmut Reintjes zwei aktive und geachtete Pensionäre verstorben. Beide haben pro Jahr dem aktiven Seelsorgeteam etwa 150 Gottesdienste lange sogar noch mit Predigtdienst abgenommen. Im Rahmen des Pastoralplans haben sich die beiden auf 14.30 Uhr am Werktagnachmittag verlegten heiligen Messen in Altkalkar und Appeldorn bewährt. In Hönnepel hingegen wird die Dienstagsmesse um 9 Uhr nicht mehr gehalten werden können. Die Hönnepeler können zeitgleich den Gottesdienst dann im benachbarten Niedermörmter aufsuchen.

Bei den neun Sonntagsgottesdiensten für die insgesamt 8.200 Katholiken der neun Kalkarer Ortschaften soll es aber ab dem 1. Fastensonntag, 14. Februar, erst einmal bleiben. Dazu ist aber eine kleine Korrektur notwendig, damit am Sonntagmorgen nicht drei Priester gleichzeitig parallel nötig sind: Der neue Plan achtet dabei nicht nur auf die mangelnden Priester, sondern sieht auch die Erfordernisse der Küster und Organisten. Dazu wird man nach Aschermittwoch in Grieth sonntags eine halbe Stunde eher aufstehen müssen.

Die neue Regelung soll so aussehen, dass man mit zwei Organisten und zwei Priestern in der Not auskommen kann. Schon jetzt sehen die Mitglieder der Steuerungsgruppe und der Pfarreiräte, dass an 22 Wochenenden 2016 von den vier zelebrierenden Priestern nur drei anwesend sind. So wird es am Samstagabend und am Sonntagmorgen zwei Kreise der Gottesdienstbegleitung geben mit 90 Minuten Abstand: 17 (Wissel, Niedermörmter) zu 18.30 (Hönnepel, Kehrum) und 8.30 (Altkalkar) zu neuerdings 10 (Appeldorn) und 9.30 (Grieth eine halbe Stunde früher) zu 11 Uhr (Nicolai), am Sonntagabend bleibt weiterhin 18 Uhr Nicolai Kalkar. Die beiden Pfarreiräte haben in der letzten Woche diesem Vorschlag des Seelsorgeteams zugestimmt. Mit Pater George und Pater Bernhard Maria (halbe Stelle) gehören dem Seelsorgeteam zwei Ordensleute an, die auch in ihren Gemeinschaften Verpflichtungen haben. Dankbar freuen sich die Gemeinden über die Dienste der "Senioren" Pastor Alfons Wiegers sowie der Organisten Johannes Weyers und Heinrich Meurs.

Quelle: RP
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