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Bedburg-Hau
Neue Leitung für LVR-Klinik gesucht

Bedburg-Hau. Dr. Marie Brill geht 2016 in den Ruhestand. Die Nachfolge ist ausgeschrieben. Von Matthias Grass

Die Klinik sucht einen neuen Chef. Die ärztliche Direktorin Dr. Marie Brill wird dieses Jahr wie angekündigt in Pension gehen. Voraussetzung, um den Chefposten in der Klinik mit mehr als 900 Betten und insgesamt 1700 Mitarbeitern antreten zu können, ist die Anerkennung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und die als Facharzt für Psychosomatik.

Außerdem soll der Bewerber über eine zweijährige Leitungserfahrung in der stationären, teilstationären und ambulanten psychiatrischen Versorgung nachweisen, heißt es in der Ausschreibung. Als Leitung soll die künftige Frau, der künftige Mann an der Spitze der Klinik nicht nur die ärztliche Leitung innehaben, sondern auch die strategischen und operativen Ziele der Klinik hinsichtlich Angebotsstruktur, medizinischer Konzepte und neuer Behandlungsmethoden weiterentwickeln.

Im Gegenzug bietet der Landschaftsverband Rheinland als künftiger Arbeitgeber den "Erfolgsfaktor Familie", der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherstellen soll. Auch will man bei der Wohnungssuche behilflich sein . . .

Tatsächlich hat der neue Chef große Investitionen im Blick: So soll parallel zum Johann-van-Aken-Ring ab 2016 eine neue Akut-Psychiatrie gebaut werden. Vielleicht kann Brill noch den Grundstein dazu legen, eröffnen wird den 22-Millionen-Euro-Neubau der neue Chef. Schmackhaft machen will der Landschaftsverband Rheinland den möglichen Bewerbern die Stelle aber nicht nur mit der großen Klinik und den ausstehenden Projekten, sondern auch mit der Lage Bedburg-Haus in unmittelbarer Nähe zur Kreisstadt Kleve mit 50.000 Einwohnern, so der Ausschreibungstext.

Besonders erwähnenswert findet man in Köln, dass alle weiterführenden Schulen am Ort sind und dass Kleve Hochschulstandort ist mit einer "Hochschule mit 2500 Plätzen", wie die Ausschreibung betont (tatsächlich studieren in Kleve inzwischen über 4000 Studenten). Auch heißt es, dass die "Großstädte des Ruhrgebietes (...) ebenso wie die Niederlande mit der Universitätsstadt Nijmegen und Arnhem in kurzer Zeit zu erreichen" sind.

Es liegen Bewerbungen vor, auch noch im Januar eingehende werden berücksichtigt, so der LVR. Die Auswahl muss dann noch von den politischen Gremien bestätigt werden.

Quelle: RP
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