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Kleve-Warbeyen
Neuer Hermesplatz in Warbeyen eingeweiht

Kleve-Warbeyen. Im Rahmen des Paradiesfestes feierten die Bürger ihren in 600 Arbeitsstunden errichteten Dorfplatz.

In diesem Jahr stand neben dem alljährlichen Paradiesfest in Warbeyen etwas Besonderes auf dem Programm: Der neu gestaltete Dorfplatzes/ Hermesplatz, wurde eingeweiht.

Vor etwa zwei bis drei Jahren habe der Heimatverein begonnen, Ideen zu schmieden, wie die verwahrloste Wiese vor dem alten Schulgebäude in Warbeyen wieder zu einer Art Begegnungsstätte werden könne. "Die Umsetzung des Projektes sollte eigentlich schon letztes Jahr, passend zum 1050-jährigen Jubiläum des Dorfes, stattfinden", sagt Jürgen de Greeff, Vorsitzender des Heimatvereins. Diese Rechnung habe der Verein vorerst ohne den Rat der Stadt Kleve gemacht, so de Greeff. Die endgültige Zusage und Zuschüsse für die Umsetzung des Projektes kamen schließlich im November letzten Jahres. "In dem Fall kann ich die versteckte Kritik an die Stadt durchaus verstehen", sagt stellvertretender Bürgermeister Klaus-Werner Hütz. "An einem Projekt wie diesem sieht man, dass es Sinn macht, den Dorfleuten selbst das Planen zu überlassen." Denn diese wissen am besten, was sich das Dorf wünscht, um sich wohlzufühlen. Anfang April starteten die Bauarbeiten. "Das Resultat kann sich auf jeden Fall sehen lassen", sagt Hütz.

"Über 600 Arbeitsstunden wurden durch den Vorstand, den Verschönerungsausschuss des Heimatvereins und die Jugendgruppe Warbeyen aufgebracht, um den Platz zu errichten", erzählt er. Abends, nach der Arbeit oder der Schule und am Wochenende, seien die Arbeiten am Dorfplatz losgegangen. Bäume wurden gefällt, Sträucher entfernt und so weiter. Anspruchsvolle Erdarbeiten, wie beispielsweise die Verlegung von neuen Entwässerungsrohren für Dachrinnen und Strom- und Wasserleitungen, wurden in Eigenleistung vorgenommen.

Endergebnis ist eine schöne Sitzgelegenheit mit Bänken vor der alten Schule und ein schöner Rasenplatz. Besonderes Augenmerk liege auf dem "Warbeyen"-Schriftzug auf dem Stein-Gabion. Im Dunkeln leuchte er, so de Greeff.

Einen besonderen Dank spricht Jürgen de Greeff an die Bauplaner- und -leiter Frank Jansen, Magnus Hendricks, Klaus Neu und Gerd Dahmen. "Die Männer haben in besonderen Maße am Gelingen der Aktion Anteil gehabt." Nach der Segnung durch Pfarrer Stefan Notz ging es ans Feiern: Es wurde gegrillt, getanzt und getrunken.

(woij)
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