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Kleve
Neues Klever Rathaus soll erst 2017 bezugsfertig sein

Kleve. Es kommt Bewegung in den Rathausbau: Das historische Stück Rathaus soll nun auch endlich zügig fertig gebaut werden. Der lange Streit, wer denn nun die Arbeiten am fehlenden Fundament des Baus aus dem späten Mittelalter finanzieren muss, scheint endlich nach langen Wochen zäher Verhandlungen beigelegt. Das meldet gestern Abend Kleves Stadtsprecher Jörg Boltersdorf.

"Nach Vorgaben und in enger Begleitung eines mit historischen Gebäuden sehr erfahrenen sachverständigen Ingenieurbüros wird der denkmalgeschützte Gebäudeteil VI des Rathauses neu gegründet und statisch umfangreich ertüchtigt", heißt es in der Mitteilung der Stadt. Nach sehr aufwendigen und detaillierten Verhandlungen sei hierzu mit dem beauftragten Generalunternehmer noch vor Weihnachten eine vertragliche Verständigung erzielt worden, teilte die Stadt allerdings erst gestern, zwei Wochen nach Weihnachten, mit. "Nunmehr können die erforderlichen Sanierungsarbeiten, deren Ausmaß erst im entkernten Zustand ersichtlich war, kurzfristig und zügig erledigt werden", schreibt Boltersdorf.

Zum Hintergrund: Schon im Sommer vorigen Jahres berichtete die RP, dass die Fundamente unter den mittelalterlichen Teilen fehlen und sich die Fertigstellung verzögern werde. Dann zogen sich die Verhandlungen zwischen Stadt und Generalunternehmer in die Länge, bis man jetzt schließlich zur Einigung gekommen zu sein scheint. Zugleich hat die Stadt den möglichen Bezugstermin nochmals verlängert: Jetzt ist von einem Bezugstermin des vollständigen Rathauses zu Beginn des Jahres 2017 die Rede.

(mgr)
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