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Rp Und Volksbank Kleverland Präsentieren Helden Unserer Kindheit (9)
Nicht von dieser Welt

Kleve. Superman ist schnell wie der Blitz und stärker als eine Lokomotive. Er gilt als der erste Superheld der Comicgeschichte - und setzt seine Kräfte immer für das Gute ein. 1932 begann die Erfolgsgeschichte des Jungen vom Planeten Krypton. Von Ludwig Krause

kleve Jugendliche wollen Comics lesen. Das ist heute genauso wie vor über 80 Jahren. Mit dem Unterschied, dass es heute viel mehr Geschichten über Helden und Schurken, Abenteuer und Fantasiewelten gibt. Geschichten, die Jerry Siegel und Joe Shuster geliebt haben. So sehr, dass die beiden Schulfreunde aus Cleveland in den USA damit begannen, einfach ein selbst gebasteltes Magazin herauszugeben.

Schon 1932 war das. Siegel schrieb die Geschichten, Shuster zeichnete die Bilder dazu. Und bereits im ersten Heft der beiden Autoren tauchte ein Name auf, den heute fast jedes Kind auf der Welt kennt: Superman.

Der hatte am Anfang zwar noch nicht viel mit dem Helden zu tun, den wir heute kennen. Im Laufe der Jahre wandelte sich die Figur aber von einem glatzköpfigen Bösewicht zu dem strahlenden Vorbild. Superman gilt heute als der erste Superheld der Comicgeschichte überhaupt. Dabei stammt er gar nicht von dieser Welt.

Die Geschichte von Superman beginnt nämlich auf einem weit entfernten Planeten namens Krypton. Dort entdeckt ein Wissenschaftler mit dem Namen Jor-El, dass der Untergang seiner Welt kurz bevorsteht. Er steckt also seinen jungen Sohn Kal-El in ein Raumschiff und schickt es zur Erde. Und die waghalsige Reise gelingt tatsächlich: Der Junge landet und wird gerettet.

Denn ausgerechnet ein Ehepaar namens Kent, das auf dem Land lebt und noch keine Kinder hat, findet den kleinen Außerirdischen. Sie geben ihm den Namen Clark, lieben ihn wie ihren eigenen Sohn und ziehen ihn auf. Clark sieht zwar aus wie ein Mensch, merkt aber schnell, dass er außergewöhnliche Fähigkeiten hat. Er kann fliegen, ist schnell wie der Blitz und stark wie eine Lokomotive. Und das sind längst nicht alle seine Tricks. Besonders Kinder faszinieren immer schon der Röntgen- und Hitzeblick unseres Helden. Wer will denn nicht solche Fähigkeiten haben?

Nach der Schulzeit reist Clark Kent durch die ganze Welt, dann wird er Journalist beim Daily Planet, der größten Zeitung in seiner Heimatstadt Metropolis. Wir ahnen aber natürlich, dass das längst nicht alles ist: Denn in Wirklichkeit bekämpft er das Böse als Mann aus Stahl. Er verkleidet sich mit einem blauen Anzug und einem roten Umhang, sein Markenzeichen ist das "S" auf der Brust. Sein Name: Superman.

Und als Journalist hat er auch immer eine Ausrede, warum er sofort zu Stelle ist, wenn in Metropolis wieder etwas passiert. An seiner Seite bei der Zeitung ist übrigens seine junge Kollegin Lois Lane. Die ist zwar nie um einen Spruch verlegen, hat aber ein Problem: Sie ist komplett in Superman verschossen, weiß aber nicht, dass der auch Clark Kent ist - an dem sie überhaupt kein Interesse hat. Das wundert aber auch nicht: Der Journalist kommt manchmal doch etwas tollpatschig daher.

Dafür erlebt Superman die waghalsigsten Abenteuer, über die es im Laufe der Jahrzehnte unzählige Bücher, Filme, Serien und nicht zuletzt Comics gegeben hat. Er kämpft immer für das Gute, seine größte Schwäche ist aber das Kryptonit. Den Stoff nutzen seine Feinde, um ihn zu schwächen.

Aber: Superman wäre eben nicht Superman, wenn er nicht auch dafür eine Lösung finden würde. Um anschließend als Clark Kent zu berichten, was wieder Aufregendes in Metropolis passiert ist.

Und Millionen Fans können es kaum erwarten, bis er sich in das nächste Abenteuer stürzt.

Quelle: RP
 
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