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Kleve-Donsbrüggen
NRW-Stiftung fördert Alte Mühle

Kleve-Donsbrüggen: NRW-Stiftung fördert Alte Mühle
Hier dreht sich alles um die Förderzusage: Dr. Volkard Wille (Mitte) überreicht den Mühlenfreuden die schriftliche Zusage. FOTO: MvO
Kleve-Donsbrüggen. Der Förderkreis erhält einen Zuschuss über 49.000 Euro für die Fassade.

Seit 1824 gibt es die Donsbrüggener Mühle. 1982 gründete sich der Förderkreis zur Erhaltung des historischen Baus. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Denkmal zu sichern und immer wieder auszubessern. Dass dieses Vorhaben ein ambitioniertes ist, erfahren die Männer um den Geschäftsführer Paul Kersjes immer wieder.

Stets gibt es etwas zu erneuen oder zu reparieren. Trotz der intensiven Pflege hinterlassen auch hier die Zeichen der Zeit ihre Spuren. Jetzt steht die Erneuerung der Holzverschindelung an. Mit Schindeln werden Fassaden verkleidet oder Dacheindeckungen vorgenommen. Leichter wird so ein Projekt für die ehrenamtlichen Helfer, wenn die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Dazu leistete die NRW-Stiftung einen Beitrag. Dr. Volkhard Wille, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, überreichte die schriftliche Förderzusage an den Förderkreis. 49.000 Euro erhalten die Mühlen-Freunde, um damit einen Teil der Außenverkleidung zu sanieren. An der Fassade sind 30 Jahre alte Holzschindeln angebracht, die erneuert werden müssen.

"Bei diesem Projekt finden sich unsere drei Anliegen Naturschutz sowie Heimat- und Kulturpflege in besonderem Maße wieder", sagt Wille, der die Zusage Paul Kersjes im Kreise von zahlreichen Vereinsmitgliedern überreichte.

Hinzukomme, dass die Mühle mitten in der Düffel stehe und das seit Jahren bestehende ehrenamtliche Engagement ebenfalls ein Grund sei, einen Beitrag zur Erhaltung des kultur-historischen Baus zu leisten, so Wille.

(Jan)
 
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