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Kleverland
Offene Gärten laden zum Besuch ein

Kleverland: Offene Gärten laden zum Besuch ein
Ein Blütenmeer aus Narzissen bietet der Garten von Lucenz-Bender in Schneppenbaum. FOTO: Gottfried Evers
Kleverland. Internetseite und ein Flyer informieren über die Termine, an denen die 15 Gartenbesitzer in diesem Jahr ihre Anlagen präsentieren. Das Spektrum reicht vom kleinen Inselgarten auf Schenkenschanz bis zum Schloßpark in Moyland. Von Ludger Manfred

Wenn der Winter mit seinen grauen Tagen zu Ende geht, rücken die Gärten wieder ins Blickfeld. Sie werden zum individuell genutzten sommerlichen Lebensraum ihrer Besitzer. Wie vielfältig dieser Lebensraum gestaltet werden kann, zeigen die Teilnehmer an der Aktion "Offene Gärten im Kleverland". Die Organisatoren, Martina Gellert vom Stadtmarketing Kleve und Timo Güdden von der Gemeinde Bedburg-Hau legen einen Flyer vor, in dem insgesamt 15 Gartenanlagen ganz unterschiedlicher Art ihre Öffnungszeiten bekannt geben. Das Spektrum reicht von den kleinen, intimen Gärten in Schenkenschanz bis hin zu den repräsentativen Gartenanlagen von Schloss Moyland und den historischen Gartenanlagen in Kleve. Das allgemeine Interesse an der Aktion ist nach wie vor groß; allein der Garten Lucenz-Bender in Schneppenbaum registrierte im vergangenen Jahr 3800 Besucher, darunter sogar Reisegruppen aus Moskau.

Die Vielfalt der teilnehmenden Gärten macht die Aktion für ganz unterschiedliche Besucher interessant. Neben den bereits erwähnten kleinen "Inselgärten" in Schenkenschanz zeigt auch Gabi Schepers in Hasselt, wie auf 300 Quadratmetern ein gemütliches "Gartenwohnzimmer" entstehen kann. Das Ehepaar Bongers hat ihren 3600 Quadratmetern großen "Bruchergarten" in Uedemerbruch mit viel Feingefühl in die Landschaft eingefügt. Elisabeth Imig hat zusammen mit ihrer Tochter, Silke Gerold-Imig, Staudenbeete entwickelt, die jeden Vergleich mit englischen Rabatten aushalten. Die Kunst steht im Vorgergrund bei Wolfgang und Irmgard Frische in Hau, die auf ihrem mehrere Hektar großen Gelände zum Entdecken einladen. Das Kunst auch auf kleinem Raum präsentiert werden kann, zeigt Detlef Theinert in Kleve. Professionell gestaltete Gärten sind bei Dagmar und Jornt Schröder (Düffelward) sowie im Garten "Plaza-Alfonto" von Antonia Soeterbroek und Alfons Bazelmans (Kalkar) zu sehen. Der 4000 Quadratmetern große Garten von Manfred Lucenz und Klaus Bender ist seit Jahrzehnten bekannt für seine Frühlingsblüte mit Tausenden Narzissen und den zahlreichen besonderen Gehölzen. Der Garten von Nicole Peters und Waldemar Kowalewski "Projektraum-Gewächshaus" (Asperden), lässt den Zauber eines noch in der Entwicklung befindlichen Objektes spüren. Das Ehepaar Petra und Ralf Dammasch (Bedburg-Hau) hat durch die Gartensoap "Ab ins Beet" beim Privatsender VOX viele Fernsehzuschauer an der Entwicklung des "Garten Reidelhof" teilnehmen lassen. In Keeken öffnen Lydia und Heinz Josef Deckers die Gartenpforte zu ihrem 1500 Quadratmetern großen Garten mit Gemüsebeeten, Teich und lauschigen Sitzplätzen. Dass jeder Garten ein 'kleines Paradies' sein kann, ist bei Margit Jansen-Look und Georg Look im Rodenwälder Weg 6 (Bedburg-Hau) zu erleben. Dort gehört auch eine kleine Hühnerfarm zur abwechslungsreichen Gartenlandschaft.

Die Gartenkonzepte machen deutlich, wie verschieden Gartenräume gestaltet und genutzt werden können. Gartenkultur bedeutet eine alltägliche Lebensqualität im Wohnumfeld ihrer Besitzer, die mit der Aktion "Offene Gärten im Kleverland" einladen, an dieser Lebensqualität teilzunehmen und sich inspirieren zu lassen.

Der Garten Lucenz-Bender in Schneppenbaum ist wegen seiner Narzissenblüte bekannt und öffnet bereits am kommenden Wochenende. Allerdings weisen die Gartenbesitzer darauf hin, dass wegen der kühlen Witterung erst etwa 3000 Narzissen blühen und die meisten anderen noch in ihren Knospen auf ein paar warme Sonnenstunden warten. Lucenz und Bender empfehlen einen Besuch an den Ostertagen. Alle Termine sind im Flyer "Offene Gärten im Kleverland" zu finden oder unter "http://www.gaerten-kleverland.de"

Quelle: RP
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