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Kreis Kleve
Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk

Kreis Kleve. Die Agenturen für Arbeit Wesel und Duisburg sowie die Jobcenter Kreis Wesel und Duisburg haben gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Duisburg und Wesel das Bundesprogramm "Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk" durchgeführt. Aus Syrien, Afghanistan, Irak, Guinea und Marokko kommen die zwölf jungen Flüchtlinge, die in Handwerksberufe hineinschnupperten.

Möglich macht dies das Bundesprogramm "Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk". Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Bundesagentur für Arbeit und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks. Aus dem Bezirk der Arbeitsagentur Wesel, die auch für den Kreis Kleve zuständig ist, stammen vier der Teilnehmer: junge Iraker und Syrer, die aktuell in Neukirchen-Vluyn und Voerde wohnen. "Das Programm bietet jungen Menschen mit Fluchthintergrund eine sehr gute Möglichkeit, handwerkliche Berufe ganz praktisch kennenzulernen, ins Betriebsleben hinein zu schnuppern und die Deutschkenntnisse zu verbessern. "Ich freue mich sehr, dass auch geflüchtete Menschen, die im Kreis Wesel untergebracht sind, an dem Projekt teilnehmen. Um sie zu gewinnen, haben wir eng und gut mit der Arbeitsagentur Wesel und dem Jobcenter Kreis Wesel zusammengearbeitet", sagt Frank Bruxmeier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Duisburg und Wesel.

Ziel ist es, jungen Geflüchteten mit hoher Bleibeperspektive berufliche Chancen zu bieten. Insbesondere ist damit die Chance auf eine betriebliche Ausbildung gemeint, die sich im besten Fall kurzfristig an das Projekt anschließen soll. Dafür haben die Jugendlichen im Bildungszentrum zwei Wochen lang Deutsch gebüffelt und schnupperten in verschiedene Berufe des Handwerks - Maler und Lackierer, Tischler oder auch Elektrotechniker - hinein. Ein bis zu sechswöchiges Praktikum sowie Sprachförderung, Bewerbungstraining und eine sozialpädagogische Begleitung rundeten das Programm ab.

Quelle: RP
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