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Kleve
Planung will weitere Verbesserungen für Radfahrer erreichen

Kleve: Planung will weitere Verbesserungen für Radfahrer erreichen
Hier wird es häufig eng: Der Radweg mündet in die Fahrbahn an den Klever Kreisverkehren. Auto- und Radfahrer müssen besonders vorsichtig sein. Radler steigen hier vorsichtshalber häufig ab. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Die Radwegeplanung für die Ringstraße in Kleve ist nach der Bürgeranhörung noch einmal überarbeitet worden: Vor der Einmündung der Arnulfstraße auf die Ringstraße soll es eine geteilte Verkehrsinsel geben. Von Matthias Grass

Auch soll die komplette Straßendecke zwischen Markt Linde und Einmündung Römerstraße erneuert werden. Das teilte nun Pasquale van Koeverden vom Fachbereich Planen und Bauen der Stadt Kleve im Umwelt und Verkehrsausschuss mit. Die geteilte Mittelinsel schaffe einen klar definierten Schutzraum, verbessere die Querungsbedingungen für die Verkehrsteilnehmer und entzerre die Situation der gegenüberliegenden Bushaltestellen in diesem Bereich, so die Planerin. Die Planungsänderungen wurden einstimmig vom Ausschuss empfohlen. Van Koeverden hofft, dass man die Sommerferien nutzen kann, um mit den Arbeiten beginnen zu können.

Die Arbeiten an der neuen e-Rad-Bahn von Kleve nach Nimwegen stehen ebenfalls kurz vor dem Start. Eine Engstelle für die Strecke ist die Querung der Wiesenstraße, die deshalb auch in einem anderen Pflaster für die wartenden Fahrräder ausgeführt werden soll: Hier kreuzen sich nicht nur die Wege von Autos und Fußgängern und Fahrrädern der e-Radbahn, sondern auch noch die Fahrradstrecken gen Emmericher Straße. "Deshalb wird dort eine Mittelinsel gebaut und die Pflasterung an den Wartepunkten vor der vorfahrtberechtigten Straße geändert", sagt Pascale van Koeverden.

Für die Fahrradfahrer mit Ziel Nimwegen geht es dann entlang der Baumreihe, die den Parkplatz teilt, auf einem künftig klar definierten Weg über den Parkplatz. In die alte, denkmalgeschützte Bahnbrücke wird ein neuer Übergang für Fußgänger und Fahrräder eingebaut. Damit die Silhouette des geschützten Bauwerks nicht zu sehr gestört wird, soll Geländer aus Maschendrahtgitter wie an der Klappbrücke der Hochschule möglichst viel Transparenz lassen. Das Bauwerk selbst soll auch saniert, vielleicht mit einem neuen Anstrich versehen werden, sagt die Planerin.

Danach geht's für die Fußgänger, die zur Draisine wollen, zum Bahnhof, die Fahrradfahrer biegen von der Brücke kommend in Richtung Hochschule ab und werden um das Waggon-Restaurant geführt, damit sie nicht über den Draisinenbahnhof fahren müssen. Von dort geht's auf die Strecke, die neben den Gleisen einen Fußweg und die Radbahn bekommt, sagt van Koeverden.

Für Fahrräder verbessert werden soll auch die Planung des Stadthallenumfeldes. Hier seien zusätzliche Abstellplätze für die Fahrräder ebenso geplant, wie eine verbesserte Verkehrsführung und der Erhalt weiterer Bäume, verkündete Bernhard Klockhaus, Fachbereichsleiter Tiefbau. Die Planungen sollen in Kürze ausführlich der Politik vorgestellt werden.

Quelle: RP
 
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