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Kalkar
Politiker in der fbs: Eltern stärken - Hilflosen helfen

Kalkar. Die Landtagsabgeordnete Margret Voßeler besuchte jetzt mit Bürgermeister Gerhard Fonck die Familienbildungsstätte (FBS) in Kalkar. Dort trafen sie die Leiterin Ute Tiepermann-Tepaß, die auch ihre Kollegen Hans Vlaskamp und Kirsten Lommen aus Emmerich sowie Gerald Bestier aus Kleve eingeladen hatte.

Neben den Programmen für Familien- und Elternbildung ging es auch um Problemstellungen im Umgang mit Flüchtlingen. Fonck: "Das Land stattet die Kommunen finanziell nach wie vor nicht ausreichend aus. Wir setzen uns jedoch in höchstem Maße dafür ein, den Hilfesuchenden die dringend notwendige Unterstützung zukommen zu lassen." So bietet die FBS bereits mit der Stadt Kalkar Sprachkurse an. Fonck wünscht sich, dass die Fachleute noch mehr in die Arbeit einbezogen werden. "Die FBS verfügt über Erfahrungen und Kompetenzen. Mit Hilfestellungen für junge Flüchtlingsmütter und -familien kann einen wertvoller Beitrag geleistet werden", macht auch Voßeler deutlich.

Mit dem Programm "Elternstart" wendet sich die FBS gezielt an junge Eltern. Dieses Angebot habe einen "sehr hohen Stellenwert", so Voßeler, die als Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend um dessen Bedeutung weiß. Die Teilnahme am Elternstart ist einmalig kostenlos. Voßeler bedauert, dass Rot-Grün den Ausbau von Familienzentren im ländlichen Raum gestoppt hat. In Familienzentren bündeln sich Tageseinrichtungen und Elternbildung, sodass vernetzte Knotenpunkte entstehen, von denen aus junge Familien gezielt unterstützt werden. Die Kalkarer FBS arbeitet mit Familienzentren in Weeze, Goch und Uedem zusammen. Leider fokussiere das Land den Ausbau seit 2013 nur noch auf Ballungsräume in Großstädten. Voßeler: "Dabei gibt es doch nicht nur in solchen Brennpunkten Familien, die von den Programmen der Familienbildung profitieren können." Durch diesen Ausbaustopp der Familienzentren wurde ein Stück weit auch der Wirkungskreis der FBS beschnitten.

Quelle: RP
 
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