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Kreis Kleve
Rechtsexperten der IG Bau wurden 3290 Mal aktiv

Kreis Kleve. Im vergangenen Jahr waren die Rechtsberater der IG BAU Duisburg-Niederrhein in insgesamt 3290 Fällen aktiv. Die Rechtsschutz- Experten der Gewerkschaft standen Beschäftigten auch aus dem Kreis Kleve zur Seite, wenn es Ärger mit dem Chef oder der Bürokratie gab.

"Für volle Terminkalender sorgten Rechtsfragen von A wie Abmahnung bis Z wie Zeugnisverweigerung", berichtet die IG BAU-Bezirksvorsitzende Karina Pfau. Auch zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2016 häufig Thema gewesen, so die Gewerkschafterin. Viele Arbeitgeber hätten den Beschäftigten Sonderzahlungen wie das Weihnachtsgeld oder Feiertagszuschläge vorenthalten.

"Behördenentscheidungen wie Anerkennung von Berufskrankheiten, Rentenberechnungen oder Schwerbehindertenanerkennungen bargen ebenfalls oft Konfliktpotenzial", so Pfau weiter.

Häufig sei gerade die Reinigungsbranche von Streitigkeiten betroffen: "Angeordnetes Turbo-Putzen ohne Zahlung der Mehrarbeit ist leider nach wie vor ein Trend bei vielen Firmen", beklagt die IG BAU zudem.

Aber auch Bauarbeiter, Garten- und Landschaftsbauer, Maler und Lackierer bis hin zu Floristen hätten oft nach fachlicher Hilfe gefragt. Die Gewerkschaft rät daher den Beschäftigten, sich weder von Chefs noch von Behörden einschüchtern zu lassen.

Termine für die Rechtsberatung können von Interessierten vereinbart werden im IG BAU-Büro in Duisburg unter Telefon 0203 298870.

Quelle: RP
 
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