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Kleve
Roland Mönig erzählt in Kleve vom Werden (s)eines Museums

Kleve. In Saarbrücken, im dortigen heftigen Streit um die Erweiterung der Modernen Galerie des Saarlandmuseums, trat bald Ruhe ein, nachdem Dr. Roland Mönig aus Kleve an die Saar gegangen war. Er bekam die scheinbar verkorkste Erweiterung in den Griff und konnte bald sagen: "Ich habe gelernt, die Baustelle zu lieben." Roland Mönig, langjähriger Kurator und stellvertretender Museumsleiter (1997-2011) sowie Interimsdirektor (2011/12) des Klever Museum Kurhaus, seit 2013 Vorstand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, kommt jetzt an seine alte Wirkungsstätte zurück: Der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve präsentiert in Kooperation mit den Tichelparkkinos am Sonntag, 24. September, um 12 Uhr zum Eintrittspreis von fünf Euro im Tichelparkkino den Film von Marcel Wehn: "Zu werden, was es ist" - die Moderne Galerie des Saarlandmuseums. Nach der Filmvorführung steht er für ein Gespräch und die Beantwortung von Fragen bereit.

Der Film gewährt ungewohnte Blicke hinter die Kulissen: Die Welt des Museums tut sich am Beispiel der Modernen Galerie des Saarlandmuseums - einem der bedeutenden Häuser für die Kunst der Moderne im deutschen Südwesten auf, erklärt Jutta Tönnissen vom Freundeskreis. Dieses Haus befindet sich aufgrund der Fertigstellung seines Erweiterungsbaus in Um- und Aufbruch. "Am 18. November beginnt das Herz der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz wieder zu schlagen. An diesem Tag wird die Saarbrücker Moderne Galerie samt ihrem Erweiterungsbau nach Jahren der Bau-Pannen und Stiftungs-Affären wiedereröffnet", berichtet die Saarbrücker Zeitung

Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums zählt zu den herausragenden Museumsbauten der frühen Bundesrepublik. Entworfen von dem St. Ingberter Architekten Hanns Schönecker und in drei Bauabschnitten zwischen 1965 und 1976 realisiert, genießt sie heute aufgrund ihres hohen architektur-geschichtlichen Ranges Denkmalschutz, und das Saarland bekommt ein Museumsquartier, das ob seiner Dimension den Namen großstädtisch verdient, so die Saarbrücker Zeitung. Damit hat Mönig ein wichtige Ziel erreicht, von dem er in Kleve erzählen wird.

(mgr)
 
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