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Kleve
Ronse feiert den Fiertel-Umzug

Kleve. In Kleves Partnerstadt Ronse in den flämischen Ardennen fand kürzlich der traditionelle Fiertel-Umzug statt. Der Begriff Fiertel basiert auf dem lateinischen Begriff Feretrum, was grob umschrieben soviel bedeutet wie der getragene Reliquienschrein. Im Schrein selbst befinden sich die Reliquien des heiligen St. Hermes, einem ehemaligen Stadtpräfekten von Rom, die sich seit rund 860 n.Chr. in Ronse befinden. Einen kleinen Teil der Reliquien befinden sich unter anderem aber auch in der St. Hermes Kirche zu Warbeyen, worauf sich letztendlich auch die Partnerschaft zwischen Kleve und Ronse herleiten lässt, die seit 1971 besteht.

Dies war auch der Grund, warum eine kleine Delegation Klever unter der Leitung von Stadtkämmerer Willibrord Haas der Partnerstadt einen Besuch abstatteten. Neben der Teilnahme am 32 Kilometer langen Fiertel-Umzug war ein wichtiger Bestandteil eine Aufarbeitung der partnerschaftlichen Möglichkeiten, um eben diese bislang fruchtbare Verbindung durch weitere Aktivitäten zu vertiefen.

Freundschaftliche Bande bestanden und bestehen schon immer zwischen verschiedenen Gruppierungen und Personen, unter anderem dem Roten Kreuz oder auch im Karneval, jedoch gibt es weitaus mehr Möglichkeiten, die es nun auszuarbeiten gilt.

Ronse als Partnerstadt ist zweisprachig gegliedert. Neben Flämisch bzw. Niederländisch spricht man in einzelnen Teilen Ronses nur Französisch, wodurch sich ein Schüleraustausch diverser Schulen anbieten würde.

Das Wochenende habe nach Ansicht der Beteiligten gezeigt, wie wichtig gegenseitige Besuche in den Partnerstädten seien, um die Bande für die Freundschaft zu knüpfen. Grundgedanke sei und bliebe die Freundschaft untereinander, die es zu pflegen gelte, so die Klever Delegation.

Quelle: RP
 
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