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Kleve
Sanierungskonzept zum Obelisken

Kleve. Die Politik soll über die Zukunft des Kupfernen Knopfs entscheiden. Von Matthias Grass

Die Stadt will dem Ausschuss für Kultur- und Stadtgestaltung einen ausführlichen Bericht zur Beratung über den Kupfernen Knopf vorlegen. Man habe Adler und Kugel zur Gefahrenabwehr von der Spitze des Obelisken hoch oben über dem Amphitheater demontiert, teilte Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing gestern mit. Jetzt werde die Stadt prüfen, wie man weiter vorgehen soll, weil erhebliche Schäden festgestellt wurden. Northing: "Derzeit werden in Abstimmung mit der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland genaue Untersuchungen durchgeführt, um anschließend Sanierungsvorschläge unterbreiten zu können."

Zum Hintergrund: Es gab Stimmen, die den Adler nicht wieder auf den Obelisken setzen wollten, weil irgendwann einmal ein Vorgängerbau nur eine Kugel getragen habe. Der vor knapp 170 Jahren errichtete Obelisk aus Stein hingegen trug den preußischen Adler von Beginn an. Jetzt wird die Stadt mit dem Denkmalschutz diskutieren müssen, ob der Adler wieder oben drauf kommt und wenn ja, welcher: der "plustrige" Preußenadler oder der stilisierte Nachkriegsadler von Joseph Kopetzky.

Quelle: RP
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