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Kleve
Schmidt: "Das sind wir der Bürgerschaft schuldig"

Kleve. Im Herbst Entscheidung über die Wallgrabenzone. Von Matthias Grass

Bis zur Ratssitzung im Oktober soll der per CDU-Antrag angeregte Ausbau der Wallgrabenzone beschlussfähig sein, sagte Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer in der Ratssitzung. Er wolle das mit dem "Dreisprung" im Ausschuss für Kultur- und Stadtentwicklung, im Umwelt- und Verkehrs- und im Bauausschuss so schaffen, dass es zum Rat beschlussfähig ist. Die CDU hatte zur Ratssitzung beantragt, die Wallgrabenzone zu erweitern und eine Linie aus Stelen auszuschreiben, wie sie die Bildhauer Günther Zins und Christoph Wilmsen-Wiegmann vorgeschlagen hatten.

"Wir danken dem Technischen Beigeordneten, dass er uns diese Zeitschiene vorgibt und dass der Ausbau der Wallgrabenzone nicht auf die lange Bank geschoben wird, Kompliment, wenn wir das in dieser Zeitschiene schaffen", sagte Edmund Ricken (CDU). Kleves stellvertretender Bürgermeister Joachim Schmidt (CDU) ging noch einen Schritt weiter: "Mittlerweile sind wir es der Bürgerschaft schuldig, zu zeigen, dass es weiter geht", sagte er. Schmidt, der auch Vorsitzender der Stiftung B.C. Koekkoek-Hau ist, lud alle ein, ins Haus Koekkoek zu gehen: Von der zweiten Etage des klassizistischen Künstlerpalais' könne man sich ein Bild machen, was die CDU möchte: "Verlängern sie die Linien des Parks unterhalb des Koekkoek-Platzes und ziehen sie diese durch bis zum Kermisdal", so der Christdemokrat.

Dagegen traten Fabian Merges (OK) und Daniel Rütter (FDP) auf die Bremse. Merges möchte möglichst keine Bebauung auf dem Bereich des Minoritenparkplatzes und fordert deshalb, Wallgrabenzone und Platz als ein Ganzes zu sehen. Rütter hatte "Bauchschmerzen bei dem Tempo". Petra Tekath signalisierte für die SPD dagegen Unterstützung, die Wallgrabenzone zu stärken. Wolfgang Gebing (CDU) warf ein, dass man so zur 775-Jahr-Feier etwas Bleibendes schaffen könne. Deshalb forderte Grünen-Fraktionschefin Meyer-Wilmes, für die Diskussion in den Ausschüssen "spezifizierte Pläne" zu bekommen.

Quelle: RP
 
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