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Kleve
Schulen und Kitas werden aufgehübscht

Kleve: Schulen und Kitas werden aufgehübscht
Die Realschule in Kellen erhält einen neuen Anstrich, das Wärmedämmverbundsystem wird saniert. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Die Arbeiten finden in den Ferien statt. Mit größeren Investitionen hält sich die Stadt derzeit zurück. Von Marc Cattelaens

Die Stadtverwaltung nutzt die "unterrichtsfreie Zeit" die von Nicht-Pädagogen auch Ferien genannt wird, um an den Schulen und Kindergärten der Schwanenstadt Sanierungsarbeiten vornehmen zu lassen.

Folgende Maßnahmen werden in den kommenden Wochen durchgeführt: Die Realschule in Kellen erhält einen neuen Anstrich. Genauer gesagt wird das Wärmedämmverbundsystem an der Außenfassade des Schul- und Turnhallengebäudes saniert und angestrichen. Die Karl-Leisner Grundschule verändert sich räumlich etwas. "Umbau von übergroßen Klassenräumen zu kleineren Gruppenräumen" ist diese Maßnahme überschrieben. Aus zwei Klassenräumen werden insgesamt drei Gruppenräumen gemacht. Auch im Konrad-Adenauer-Gymnasium in Kellen wird die Stadt tätig. Verschiedene Klassen und Nebenräume erhalten durchsichtige Türen. Im Kindergarten "Morgenstern" in Materborn werden Anstricharbeiten vorgenommen.

Aus der von der Stadt auf Anfrage vorgelegten Liste der Arbeiten ist ersichtlich, dass es sich allesamt um kleinere, wenig kostenintensive Maßnahmen handelt. Das bestätigt Stadt-Sprecher Jörg Boltersdorf: "Diese Maßnahmen belasten den städtischen Haushalt sicherlich nicht besonders."

Der Hintergrund dürfte sein, dass die Verwaltung sich mit größeren Investitionen derzeit zurückhält, weil die Klever Schullandschaft bekanntlich im Umbruch ist und deshalb nicht klar ist, welche Kosten auf die Stadt zukommen. Weil die Sekundarschule mit geringen Anmeldezahlen zu kämpfen hat, will die Verwaltung folgende Möglichkeiten prüfen: 1) Die Eingliederung der Sekundarschule in die bestehende Gesamtschule unter Prüfung der vorhandenen Standorte. 2) Die Umwandlung zu einer eigenständigen Gesamtschule an zwei Standorten. 3) Eine gemeinsame Oberstufe von zwei Gesamtschulen. Zu jedem der Punkte wird die Verwaltung zur zweiten Schulausschusssitzung nach den Ferien Daten und Fakten sammeln, anhand derer die Politik eine Entscheidung treffen möchte. Je nachdem wie die ausfällt, sollte die Verwaltung einen Überblick haben, wie viel Geld sie in Neubau- und Sanierungsmaßnahmen investieren muss.

Quelle: RP
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