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Kleve/Berlin
Schwanenturm-Gefühle am Ku'damm

Kleve/Berlin: Schwanenturm-Gefühle am Ku'damm
Gemütliche Runde von Klevern im Berliner Lokal Cassambalis. FOTO: A.A.T.
Kleve/Berlin. Bereits zum siebten Mal haben sich auf Einladung von Alfons A. Tönnissen zeitweise in Berlin tätige und lebende Klever in der Hauptstadt getroffen. Unter den Gästen waren Unternehmer Lukas Verlage und Journalistin Anne van Eyckels.

Zum siebten Mal ist es Alfons A. Tönnissen, Klever Unternehmer mit einem Wohnsitz und zwei Töchtern in Berlin, gelungen, versprengt in der Hauptstadt lebende gebürtige Klever an einem Tisch zu versammeln. Vor vier Jahren hatte er die Idee zu dem Stammtisch. Es entstand eine lockere Runde, in die Teilnehmer in wechselnder Besetzung Schwanenburg-Gefühle pflegen oder wiederlaufleben lassen können.

Ein paar Mal hatte Alfons A. Tönnissen auch schon "ganz große Namen" dabei, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zum Beispiel oder auch Peter Huth, Chefredakteur der Berliner Tageszeitung B.Z. Doch bei Stammtisch Nr. 7 war keine Security nötig - im italienischen Restaurant Cassambalis, unweit des Ku'damms im Berliner Westen gelegen, trafen sich Beamte und Unternehmer, Mediziner und Ruheständler. Als besonderer Gast mit dabei war Lukas Verlage, Geschäftsführer des Klever Unternehmens Colt, der beruflich viel in Berlin zu tun hat. Das wird auch auf lange Sicht so bleiben: Zu den Baustellen, auf denen die Firma Colt arbeitet, gehört auch der Berliner Flughafen.

Bei Pasta und Pils ergaben sich anregende Gespräche: Alfons A. Tönnissen plauderte mit Heidrun Hendricks von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die WDR-Journalistin Anne van Eyckels, die ihre ersten journalistischen Schritte bei der Rheinischen Post in Kleve machte, da aber nur bis zur Kreisliga kam, berichtete über ihre Reisen zu Champions-League-Spielen und über die Akklimatisierung in ihrer neuen zweiten Heimat. Ihr Lebensgefährte arbeitet als Trainer eines Berliner Fußballklubs.

Alfons A. Tönnissen übermittelte Grüße der neuen Klever Bürgermeisterin; der Wechsel im Rathaus löste bei einigen Gästen, die nach langen Jahren in der Hauptstadt natürlich nicht mehr ganz genau über lokalpolitische Entwicklungen am Niederrhein informiert sind, ungläubiges Staunen aus: "Eine Frau? Und nicht von der CDU?", so eine Teilnehmerin. Tönnissen leistete sachkundig Aufklärungsarbeit und verteilte außerdem Kopien von Leserbriefen, mit denen er in seiner Heimat die öffentliche Diskussion in Gang hält.

"Es war wieder einmal eine tolle Runde mit vielen Hirschen", so Tönnissens Fazit nach dem Stammtisch. "Sagenhaft, wie viele Klever in der Hauptstadt Karriere gemacht haben und entscheidende Positionen bekleiden."

Klar, dass der nächste Stammtisch schon vorbereitet wird. Termin ist voraussichtlich das Frühjahr 2016. Ob der Platz in dem Restaurant dann noch ausreicht, wird sich zeigen: 71 Namen von Klevern, die in Berlin leben, hat Tönnissen mittlerweile zusammengetragen.

Professorin Dorothèe Sack (Fachgebiet Historische Bauforschung) hatte den Zug verpasst, schicke aber einen Gruß an die Anwesenden und vielen Dank an Alfons A. Tönnissen für seine wunderbare Initiative, auch die Bundesministerin Barbara Hendriks konnte nicht, weil sie an der Beerdigung von Helmut Schmidt teilnahm.

Die Modejournalistin Grit Thönnissen und die Sportjournalistin Anne van Eyckels lernten sich auf dem Treffen kennen und tauschten sich intensiv aus.

Und auch für das nächste "Klever-Treffen" in Berlin hat sich schon eine neue interessante Teilnehmerin angekündigt: Monique van Daalen, die niederländische Botschafterin, sagte ihr Kommen fest zu.

Quelle: RP
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