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Kleve
Sonntag ist Stadtfest mit Bücherbummel

Kleve: Sonntag ist Stadtfest mit Bücherbummel
Von 13 bis 18 Uhr öffnen - wie hier in der Kavarinerstraße - die Läden in der Innenstadt ihre Türen. Die Arbeitsgemeinschaft Kavarinerstraße lockt mit einer Oldtimer-Ausstellung auf den Koekkoekplatz. Der Bücherbummel ist auf der Herzogstraße. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Die Geschäfte öffnen. Ein buntes Programm macht die Einkäufe zum Erlebnis. Höhepunkt ist der beliebte Büchermarkt auf der Herzogstraße. Auf dem Koekkoekplatz ist eine Oldtimer-Ausstellung. Außerdem gibt es einen Trödelmarkt. Von Marc Cattelaens

Für viele Klever und Besucher von außerhalb ist er ein Höhepunkt im jährlichen Veranstaltungskalender Stadt: der Büchermarkt auf der Herzogstraße. Am kommenden Sonntag, Sonntag, 25. September, ist es wieder soweit. Die Mitglieder des Klever City Netzwerkes (KCN) zum verkaufsoffenen Sonntag mit angeschlossenem Bücherbummel in die Schwanenstadt ein.

Von 13 bis 18 Uhr öffnen die Läden in der Innenstadt ihre Türen. "98 Prozent der Händler machen mit", sagt nicht ohne Stolz KCN-Vorstandsmitglied Klaus Fischer. In den Geschäften lockt das ein oder andere Schnäppchen. Zahlreiche Imbissbetreiber sorgen dafür, dass niemand mit leerem Magen durch die Stadt flanieren muss.

Bereits zum 26. Mal lockt der weit über die Grenzen Kleves hinaus bekannte Bücherbummel auf die Herzogstraße. Zahlreiche Antiquariate aus ganz NRW bieten ihr vielseitiges Angebot an. Hinzu kommen noch Stände von privaten Sammlern. Insgesamt etwa 50 Anbieter tummeln sich auf der Herzogstraße. "Manche Händler reisen aus Köln an, andere kommen aus Dortmund oder Münster", sagt Helmut van Bebber, der mit seinem Antiquariat "Zeitzeichen" an der Herzogstraße ansässig ist und den Bücherbummel von Beginn an begleitet hat. Der Markt begeistert jedes Jahr viele Bücherfreunde und Sammler antiquarischer Raritäten. Er beginnt um 11 Uhr. Nicht nur Bücher, auch Schallplatten, Spiele, alte und moderne Grafiken, Fotografien und Comics sind im Angebot der Marktbeschicker.

Vier Händler, Schewe aus Köln, Klimczak aus Bocholt, Dave Essing aus Nimwegen und Udo Bote aus Neukirchen-Vluyn, haben sich auf den Handel mit historischen Ansichtskarten spezialisiert und werden seltene Ansichten vom Niederrhein anbieten. "Alte Postkarten sind sehr beliebt. Es wird regional gesammelt. Je kleiner die Orte, desto teurer die Karten. Es gibt Raritäten, für die dreistellige Beträge verlangt werden", sagt van Bebber.

Im Straßencafé auf der Herzogstraße können Besucher bei Kaffee und Kuchen eine Pause einlegen. Der Erlös geht an das Montessori-Kinderhaus in Kellen. Die Klever bekommen am Sonntag Besuch aus Irland: "The Poachers" spielen traditionelle irische Folk-Musik und Balladen mit Gitarre, Banjo, Mundharmonika, Bodhràn, Löffeln und Gesang.

Nicht nur historische Bücher, sondern auch schicke historische Fahrzeuge können beim verkaufsoffenen Sonntag bewundert werden. Die Arbeitsgemeinschaft Kavarinerstraße lockt mit einer Oldtimer-Ausstellung auf den Koekkoekplatz. Sportlich geht es auf der Hagschen Straße zu. Das Football-Team der Cleves Conquerors präsentiert sich hier. Und wer schon mit der nächsten Urlaubsplanung beschäftigt ist, kann sich neue Wohnmobil-Modelle anschauen.

In der Oberstadt freuen sich die Händler und Trödler im Bereich der oberen Hagsche Straße und die Hoffmannallee auf zahlreiche Schnäppchenjäger. Anmeldungen für den Trödelmarkt auf der Hoffmannallee nimmt Beate Steinberg unter Telefon 0179 5112000 noch gerne entgegen.

Im Anschluss an das Stadtfest wagen der Michael Behrendt und Bruno Woda ein Experiment: Die Verflechtung kirchlichen Orgelspiels mit einer Lesung aus dem Roman "unschuldig?". Michael Behrendt ist über Kleve hinaus als Kantor und Organist bekannt. Bruno Woda ist Autor von Kurzgeschichten in verschieden Medien: Anthologien, e-Books, Taschenbüchern. Wer das das Experiment erleben will, ist eingeladen, in die Klever Unterstadtkirche Sankt Mariä Empfängnis zu kommen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: RP
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