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Kleve
Sontowski mit neuer Planung für den Minoritenplatz

Kleve. Der Erlangener Investor für den Klever Minoritenplatz, Sontowski & Partner, hat seine Planung zur Bebauung des Klever "Filetstücks" komplett überarbeitet. Von Matthias Grass

Es soll eine offene Gestaltung zur Hafenstraße, eine bessere Eingliederung in das Klever Stadtbild und eine geringere Verkaufsfläche geben, teilte Sontowski-Projektleiter Thomas Riek gestern mit. Die Sontowski & Partner Group habe damit auf die Kritik aus Kleve reagiert, so Riek weiter. Gemeinsam mit dem renommierten Düsseldorfer Architekturbüro RKW Architekten habe das Immobilienunternehmen die Entwürfe für das am Minoritenplatz in Kleve geplante Geschäftshaus nun deutlich überarbeitet, heißt es weiter.

Ab Dienstag, 19. März, sollen die Bürger in Kleve vier Wochen lang die Möglichkeit haben, sich vor Ort über die Neugestaltung zu informieren, verspricht der Investor. Ein maßstabgetreues Modell und die überarbeiteten Pläne sollen dann im Rathaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, also sozusagen ausgestellt werden. Vor allem die Klever Bürger und die Politik hatten die erste Planung scharf kritisiert.

Auch der überarbeitete, vor allem wegen seiner Rückseite kritisierte erste Entwurf eines Geschäftshauses für den Minoritenplatz stammte von RKW. RKW, Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur, gehört zu den großen Architekturbüros. Sie entwarfen unter anderem das Fußballstadion in Danzig, aber auch diverse Wohn- und Geschäftsprojekte in ganz Deutschland.

(RP/rl)
 
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